Wurzelgemüse

Als Wurzelgemüse werden küchensprachlich essbare, nährstoffreiche Speicherwurzeln zusammengefasst, die ein unterirdisches Rhizom in der Form einer Rübe oder eine Zwiebel ausbilden. Je nach Definition gibt es Überschneidungen zur Gruppe der Knollengemüse oder der Gruppe von stärke- und inulinreichen Wurzeln und Knollen wie z. B. Kartoffel, Maniok und Süßkartoffel.

Wurzelgemüse ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und nahrhafter und gesünder als das meiste Blatt- und Sommergemüse, da alle wichtigen Mineral- und Inhaltsstoffe der Pflanze in der Wurzel gespeichert werden.

Die oft süßlich schmeckenden und teilweise sehr aromatischen Wurzelgemüse können gekocht, gebraten, eingelegt oder als Rohkost verzehrt werden. Einige Wurzelgemüse, wie Karotte, Petersilienwurzel und Knollensellerie sind – oft gemeinsam mit Lauch – Bestandteile des Suppengrüns (auch Wurzelwerk oder Wurzelzeug genannt).

  1. Lebensmittel. Wurzelgemüse Planet Wissen, abgerufen am 1. April 2023
  2. 1 2 Wurzelgemüse. Wurzelzeug, Wurzelwerk Lebensmittellexikon, abgerufen am 1. April 2023
  3. V., Kõiv, K. Adamberg, S. Adamberg, S. et al. (2020): Microbiome of root vegetables—a source of gluten-degrading bacteria. Appl Microbiol Biotechnol 104, 8871–8885, 2020 doi:10.1007/s00253-020-10852-0
  4. Steckbriefe: Wurzelgemüse Planet Wissen, abgerufen am 1. April 2023