Kurs:Invariantentheorie (Osnabrück 2025-2026)/Arbeitsblatt 1
- Übungsaufgaben

Man begründe anhand des Bildes, dass zu zwei Vektoren und die Determinante der durch die Vektoren definierten -Matrix mit dem Flächeninhalt des von den beiden Vektoren aufgespannten Parallelogramms (bis auf das Vorzeichen) übereinstimmt.
Es seien und drei Punkte im . Stelle den Flächeninhalt des zugehörigen Dreiecks mit dar.
Es seien die Seitenlängen eines Dreiecks. Zeige, dass der Flächeninhalt des Dreiecks gleich
ist.
Drücke die Funktion als Funktion der (siehe Beispiel 1.1) aus.
Drücke die Funktion als Funktion der (siehe Beispiel 1.1) aus.
Wir betrachten die Abbildung
die einem Dreieck die Längen seiner Seiten zuordnet. Zeige, dass das Bild dieser Abbildung aus den Punkten besteht, die die Dreiecksungleichung erfüllen.
Diskutiere die Ähnlichkeit von Dreiecken analog zu Beispiel 1.1.
Wir fassen ein Dreieck als ein geordnetes Tripel auf. Begründe die folgenden topologischen Eigenschaften.
- Die Menge der nichtentarteten Dreiecke ist offen.
- Die Menge der gleichseitigen Dreiecke ist abgeschlossen.
- Die Menge der gleichschenkligen Dreiecke ist abgeschlossen.
Wir betrachten die Abbildung
die einem Dreieck die Längenquadrate seiner Seiten zuordnet. Bestimme die regulären Punkte der Abbildung.
Bestimme die Fasern (bis auf Homöomorphie) der Längenabbildung aus Beispiel 1.1.
Wir betrachten die Abbildung
die einem Dreieck die Längen seiner Seiten zuordnet. Es sei das Bild der Abbildung. Gibt es eine stetige Abbildung
Es sei ein Körper und sei der Polynomring über . Zeige, dass ein Polynom genau dann symmetrisch ist, wenn die homogenen Komponenten von symmetrisch sind.
Es sei ein Körper und sei der Polynomring über . Zu , , sei das Leitmonom zu in der gradlexikographischen Ordnung. Zeige, dass das Leitmonom sich multiplikativ verhält, dass also
für Polynome gilt.
Es sei ein Körper, der eine dritte primitive Einheitswurzel enthalte. Zeige, dass das Polynom symmetrisch ist und bestimme seine Darstellung mit den elementarsymmetrischen Polynomen.
Es sei ein kommutativer Ring und eine kommutative - Algebra. Die Elemente heißen algebraisch unabhängig (über ), wenn für jedes vom Nullpolynom verschiedene Polynom bei der Einsetzung
gilt.
Es sei eine kommutative - Algebra über einem kommutativen Ring und sei eine Elementfamilie. Zeige, dass folgende Aussagen äquivalent sind.
- Die Elemente sind algebraisch unabhängig.
- Der
Einsetzungshomomorphismus
ist injektiv.
- Der
Einsetzungshomomorphismus
ist bijektiv.
Bestimme die kritischen Punkte der durch die elementarsymmetrischen Polynome definierten Gesamtabbildung
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