Arbing (Oberösterreich)

Arbing
WappenÖsterreichkarte
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Oberösterreich Oberösterreich
Politischer Bezirk: Perg
Kfz-Kennzeichen: PE
Fläche: 12,02 km²
Koordinaten: 48° 14′ N, 14° 42′ O
Höhe: 278 m ü. A.
Einwohner: 1.545 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 129 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4341
Vorwahl: 07269
Gemeindekennziffer: 4 11 02
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Hauptstraße 39
4341 Arbing
Website: www.arbing.at
Politik
Bürgermeisterin: Hermine Leitner (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(19 Mitglieder)
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Arbing im Bezirk Perg
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Markantes Wahrzeichen Kirchturm Arbing
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Arbing ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Perg im Mühlviertel mit 1545 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025). Der Ort im Gerichtsbezirk Perg liegt rund sieben Kilometer östlich der Bezirkshauptstadt Perg, wo sich auch das zuständige Bezirksgericht befindet.

Der Name der Gemeinde leitet sich vom Personennamen Arbeo oder Arbo ab und deutet auf eine Gründung im Frühmittelalter hin. Die erstmalige urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1137 oder 1139. Die heutige flächenmäßige Ausdehnung erhielt das Gemeindegebiet durch die Eingemeindung von Teilen der Gemeinde Puchberg im Machland Ende 1954.

Der seit 1483 als Kirchturm fungierende Wehrturm einer nicht mehr vorhandenen mittelalterlichen Burganlage aus dem 13. Jahrhundert hat keine Spitze, prägt das Landschaftsbild und ist als markantes Wahrzeichen auch im Gemeindewappen abgebildet.

  1. Urkunden (900-1797) 1137. In: Monasterium.net. ICARUS – International Centre for Archival Research („Gerboto de arbingin“ als Zeuge).
  2. Karl Hohensinner, Peter Wiesinger, unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer, Michael Schefbäck: Die Ortsnamen der politischen Bezirke Perg und Freistadt (Östliches Mühlviertel) (= Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich. Band 11). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 978-3-7001-3103-8, S. 59, Nr. 11.2.5.1.