Bahnstrecke Marcq-Saint-Juvin–Baroncourt

Marcq-Saint-Juvin–Baroncourt
Viaduc d'Ariéthal, 2010
Streckennummer (SNCF):213 000
Kursbuchstrecke (SNCF):60, 61 (1935)
Streckenlänge:74,5 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Maximale Neigung: 7 
Zweigleisigkeit:ja
Bahnstrecke Challerange–Apremont-sur-Aire von Challerange
~68,2 Ardennenbahn nach Autrecourt (März 1916–1924)
Militärbahnhof mit Depot
~68,4 Bahnstrecke Challerange–Apremont-sur-Aire n. Apremont Aire
~68,5
0,0
Marcq/Saint-Juvin (Keilbahnhof) 131 m
~0,5 Aire (Aisne) (40 m)
~1,7 D 946 (ehem. RN 46)
10,6 Viaduc d’Exermont (184,5 m)
~11,4 Département Ardennes/Meuse
~15,8 D 998 (ehem. RN 398)
17,7 Romagne-Bantheville
26,0 Bahnstrecke Lérouville–Pont-Maugis von Lévouville
Depot Dun-Doulcon
Wasserstelle
Abzw. Saulmory
27,8
0,0
Dun-Doulcon 175 m
~0,1 D 998 (ehem. RN 398)
~0,1 Bahnstrecke Lérouville–Pont-Maugis von/nach Pont-Maugis
~2,0 Maas
~3,4 D 964 (ehem. RN 64)
5,4
SE (ex Réseau de la Woëvre), Meterspur, von Montmédy
21,7 Damvillers-Peuvillers mit Militärbahnhof Damvillers-Peuvillers
~22,0 SE (ex CFW) nach Montmédy
~22,3 Thinte
~27,5 Militärbahnhof Billy-Mangiennes
32,6 Billy-Mangiennes
43,4 Bahnstrecke Longuyon–Pagny-sur-Moselle von/nach Longuyon
46,7
22,3
Baroncourt 241 m
23,2 Bahnstrecke Longuyon–Pagny-sur-Moselle nach Pagny Moselle
Bahnstrecke Baroncourt–Audun-le-Roman nach Audun

Die Bahnstrecke Marcq-Saint-Juvin–Baroncourt war eine doppelgleisige, strategische Eisenbahnstrecke im Norden Frankreichs. Sie verband großräumig Reims und Laon mit der Vorlaufstrecke Challerange–Apremont-sur-Aire im Westen über die Anschlussstrecke Baroncourt–Audun-le-Roman mit der Region Metz und Thionville im Osten. Alle Anschlüsse – auch die zu der Bahnstrecke Lérouville–Pont-Maugis – waren kreuzungsfrei gestaltet, um möglichst effiziente Transportleistungen zu erreichen, die teils kilometerlange Verbindungskurven benötigten. Die Strecke war so dimensioniert, dass sie 72 Militärzüge in 24 Stunden abwickeln konnte bei einer Höchstgeschwindigkeit von 30 bis 35 km/h. Entlang der Strecke waren mehrere Militärbahnhöfe mit Infrastruktur zum Verladen von Kriegsgerät und Truppen. Wegen der nur dünn besiedelten Gegend gab es nur sehr wenige zivilen Haltepunkte. Größtes Einzelbauwerk ist das Viaduc d’Exermont, das auch unter dem Namen Viaduc d’Ariéthal bekannt ist, an dem sich heute Kletterer versuchen können und von dem Bungeesprünge durchgeführt werden.

  1. Chemins de fer de l’est. Materiel et traction. In: Carnet de Marches-Types pour trains spéciaux, 1935
  2. Inventaire des lignes oubliées. Historische Bahnstrecken (franz.)
  3. Les gares de la ligne stratégiqued’Autrecourt à Marcq. (Memento des Originals vom 3. September 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Horizon d’Argonne, Nr. 95, Juni 2018, Seite 81–90
  4. Liste des chemins de fer secondaires, FACS – Patrimoine Ferroviaire, Paris