Bahnstrecke Zossen–Jüterbog

Zossen–Jüterbog
Bahnhof Rehagen-Klausdorf, 2012
Streckennummer (DB):6514
Kursbuchstrecke:98f (Zossen – Jüterbog 1934)
102c (Zossen – Jüterbog 1946)
184 (Königs Wusterhausen – Zossen – Jüterbog 1968)
Streckenlänge:40,82 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckengeschwindigkeit:50 km/h
von Berlin
0,00 Zossen
nach Dresden
4,56 Mellensee-Saalow
7,27 Rehagen-Klausdorf
9,67 Sperenberg
Anschlussgleis zum Flughafen Sperenberg
Anschlussgleis Gipswerke Sperenberg
15,26 Kummersdorf-Gut
18,76 Schönefeld (Kr Luckenwalde)
Luckenwalde–Dahme(Mark)
25,69 Jänickendorf
29,76 Kolzenburg
34,38 Werder (b Jüterbog)
von Berlin
Jüterbog Militärbahnhof
40,82 Jüterbog
nach Röderau, Halle und Nauen

Die Bahnstrecke Zossen–Jüterbog verband südlich von Berlin die Dresdener Bahn mit der Anhalter Bahn. Die Strecke war ursprünglich Teil der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn und wurde in drei Etappen gebaut. 1874 ging der erste Teil bis Schiessplatz, später Kummersdorf-Gut genannt, in Betrieb. Die weiteren Abschnitte folgen 1896 (bis Jänickendorf) und 1897 (bis Jüterbog).

Nach dem Ende der Militäreisenbahn nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Strecke unter ziviler Verwaltung als Nebenbahn weiter betrieben. Der Verkehr wurde 1996 zwischen Sperenberg und Jüterbog und 1998 auf der Gesamtstrecke eingestellt. Ein Teil der Strecke wird als Draisinenbahn für touristische Zwecke betrieben. Eine Reihe von Bauten und Anlagen steht unter Denkmalschutz.

  1. Eintrag zur Königlich Preußischen Militärbahn (KME) in der Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg