Berliner Küche
Die Berliner Küche war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine schlichte Küche, die eher Wert auf deftigen Geschmack und Sättigung legte. Geprägt wurde sie neben der brandenburgischen Küche von den Kochtraditionen der Einwanderer aus Schlesien, Böhmen, Ostpreußen, Pommern und Mecklenburg sowie den Hugenotten aus Frankreich. Die preußisch-protestantische Gesellschaft integrierte diese Einflüsse häufig durch Vereinfachung.
Typische Zutaten aus der Region im 20. Jahrhundert waren u. a. Schweinefleisch, Gans, Forelle, Zander, Aal, Hecht, Hühnerei, Kuhmilch, Kohl, Erbsen, Karotten, Linsen und Bohnen, Rüben, Zwiebeln, Spargel, Weizen, Roggen, Gurken, Kartoffeln, Äpfel, Birnen, Heidelbeeren und Kirschen.
Im 21. Jahrhundert hat die Berliner Küche unzählige Wellen der Erneuerung erfahren. Die kulinarische Kultur, die sehr diversen Küchentraditionen der Metropole, sowie die gastronomische Szene sind national wie international bekannt geworden.
- Bratengericht im Restaurant
- ↑ Berlin: a laboratory for culinary trends - Falstaff. Abgerufen am 25. September 2025 (englisch).
- ↑ A food guide to Berlin, from fine dining to kebabs. 25. September 2025, abgerufen am 25. September 2025 (englisch).
- ↑ deutschlandfunkkultur.de: Food-Tourismus - Reisen mit Geschmack. 16. Juni 2025, abgerufen am 25. September 2025.