Gefecht bei Épinal

Gefecht bei Épinal
Teil von: Befreiungskriege

Plan des Gefechts bei Epinal,
Kaussler/Woerl 1840
Datum 11. Januar 1814
Ort Épinal an der Mosel, Département Vosges
Ausgang Fluchtartiger Rückzug der französischen Truppen
Konfliktparteien

Frankreich 1804 Frankreich

Wurttemberg Württemberg
Russisches Kaiserreich 1721 Russland

Befehlshaber

Frankreich 1804 Guillaume Rousseau

Wurttemberg Kronprinz Wilhelm
Wurttemberg Friedrich von Franquemont,
Russisches Kaiserreich 1721 Matwei Platow
Russisches Kaiserreich 1721Piotr Grekov

Truppenstärke

4.000 Infanterie
600 Kavallerie
4 Kanonen

12.000 Mann, überlegene Kavallerie und Artillerie

Verluste

ca. 3.500 Tote, Verwundete, Gefangene

geringe Verluste

Das Gefecht bei Épinal fand statt während des Winterfeldzuges 1814 der Befreiungskriege am 11. Januar 1814 zwischen französischen und württembergischen Truppen, die von russischen Kosaken unterstützt wurden.

Napoleon selbst hatte Épinal als einen Schlüsselpunkt seiner Verteidigung gegen die nach Frankreich einmarschierende Böhmische Armee der Koalition hervorgehoben: In einer am 6. Januar 1814 abgefangenen Depesche an Marschall Victor schrieb er diesem:

„Der Herzog von Belluno [der Ehrentitel Victors] hat sich nicht auf die Höhen von Zabern zu dirigieren, sondern auf Épinal.“

Napoleon in einer Depesche vom 6. Januar 1814

Als französische Truppen drei Tage später Épinal besetzten, waren auch die Württemberger bereits im Moseltal angelangt. Durch die schwere Niederlage, die die französischen Truppen dann im Gefecht von Épinal erlitten, wurden sie bewogen, sich von den Vogesen-Übergängen fort weit nach Westen zurückzuziehen. Damit wurde die Region westlich der Vogesen, insbesondere das Plateau von Langres, frei für den Aufmarsch der Böhmischen Armee.