Schlacht bei Großgörschen

Schlacht bei Großgörschen
Teil von: Befreiungskriege

Preußisches Füsilier-Bataillon des 1. Garde-Regiments zu Fuß in der Schlacht, Gemälde von Carl Röchling
Datum 2. Mai 1813
Ort Großgörschen im Königreich Sachsen, heute Sachsen-Anhalt
Ausgang Französischer Sieg
Konfliktparteien

Frankreich 1804 Frankreich
einige Rheinbundstaaten
Italien 1805 Italien

Preussen Konigreich Preußen
Russisches Kaiserreich 1721 Russland

Befehlshaber

Napoleon Bonaparte
Michel Ney
Auguste Marmont

Blücher
Scharnhorst
Wittgenstein
Yorck von Wartenburg

Truppenstärke

145.000 Mann
372 Geschütze

88.000 Mann
552 Geschütze

Verluste

22.000 Tote und Verwundete

11.500 Tote und Verwundete
davon:
8.500 Preußen
3.000 Russen

Die Schlacht bei Großgörschen (französisch bataille de Lützen ‚Schlacht bei Lützen‘ genannt) war nach der katastrophalen Niederlage Napoleons im Russlandfeldzug 1812 die erste Schlacht der Befreiungskriege und fand am 2. Mai 1813 auf den Ebenen bei Lützen statt. Vorangegangen waren das russisch-preußische Neutralitätsbündnis durch die Konvention von Tauroggen vom 30. Dezember 1812, die preußische Kriegserklärung vom 27. März 1813 und das für die Verbündeten siegreiche Gefecht bei Möckern am 5. April 1813.

  1. 1 2 Christopher Clark: Preußen – Aufstieg und Niedergang 1600–1947. 1. Auflage. Phanteon Verlag, 2008, S. 423.