Gefecht bei Möckern

Gefecht bei Möckern
Teil von: Befreiungskriege

Szene aus dem Reitergefecht bei Zeddenick nahe Möckern; Historisierende Darstellung von Richard Knötel (nach 1880)
Datum 5. April 1813
Ort Möckern bei Magdeburg (Preußen)
Ausgang Sieg der Verbündeten
Konfliktparteien

Frankreich 1804 Frankreich

Preussen Konigreich Preußen
Russisches Kaiserreich 1721 Russland

Befehlshaber

Frankreich 1804 Eugène de Beauharnais

Russisches Kaiserreich 1721 Ludwig zu Wittgenstein

Truppenstärke

ca. 37.000 Mann

ca. 20.000 Mann

Verluste

900 bis 2.200 Mann

500 bis 600 Mann

Das Gefecht bei Möckern fand zwischen den Truppen des Kaiserreiches Frankreich und der preußisch-russischen Koalition während des Frühjahrsfeldzuges der Befreiungskriege am 5. April 1813 statt. Tatsächlich ist die historische Bezeichnung Gefecht bei Möckern irreführend, da es sich um drei etwa gleichzeitige Vorpostengefechte westlich und südwestlich von Möckern bei Dannigkow, Vehlitz und Zeddenick handelte. Hierbei errangen die alliierten Truppen unter General Ludwig Adolf Peter zu Sayn-Wittgenstein einen ersten größeren Sieg über zahlenmäßig überlegene französische Verbände, die von Napoleons Stiefsohn Eugène de Beauharnais geführt wurden. Dieser Sieg stärkte in der Folge die Moral der alliierten Seite.

  1. Karl Ludwig Wilhelm Ernst von Prittwitz: Beiträge zur Geschichte des Jahres 1813, Bd. 1, Potsdam 1843, S. 337.
  2. Karl Ludwig Wilhelm Ernst von Prittwitz: Beiträge zur Geschichte des Jahres 1813, Bd. 1, Potsdam 1843, S. 338.
  3. 1 2 Jean Baptiste Adolphe Charras: Geschichte des Krieges von 1813 in Deutschland, Leipzig 1867, S. 400.
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