Kloster Kreuzlingen
Territorium im Heiligen Römischen Reich | |
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| Reichsabtei Kreuzlingen | |
| Wappen | |
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Wappen der Reichsabtei (mit roten lateinischen Kreuz auf silbernen Grund und silbernen nach innen gekehrten Abtsstab auf rotem Grund) | |
| Karte | |
| Lage der ehem. Reichsabtei Kreuzlingen („Seminar“) auf einer Karte von 1887: südöstlich angrenzend an Konstanz | |
| Lage im Reichskreis | |
| Karte nach David Seltzlin (1572/1573) | |
| Alternativnamen | Reichsstift; Reichsgotteshaus; Stift; Kloster |
| Entstanden aus | Hospiz; bischöflichem Eigenkloster, gewöhnlichem Regularkanonikerstift (Abtei); |
| Herrschaftsform | Wahlmonarchie |
| Herrscher/ Regierung | Reichsabt |
| Heutige Region/en | CH-TG |
| Reichstag | Reichsfürstenrat: 1 Kuriatsstimme auf der Schwäbischen Prälatenbank (bis 1632) |
| Reichsmatrikel | 2 Gleven (1422); 1 zu Ross, 4 Fusssoldaten, 60 Gulden (1521); In den Reichsmatrikeln von 1663 und im 18. Jhd. nicht mehr erwähnt. |
| Reichskreis | Schwäbischer Reichskreis (bis spätestens 1648) |
| Kreistag | Mitglied; Kreismatrikel: 2 zu Ross, 8 Fusssoldaten (1532); |
| Hauptstädte/ Residenzen | Kreuzlingen / Egelshofen |
| Konfession/ Religionen | römisch-katholisch |
| Sprache/n | deutsch; Lateinisch |
| Aufgegangen in | ab 1648 Mitglied der Eidgenossenschaft, seither Reichszugehörigkeit nur noch über Herrschaft Hirschlatt und Kloster Riedern; Stift 1848 von Thurgau aufgehoben; Herrschaft Hirschlatt: 1803 an Hohenzollern-Hechingen; 1813 vom Königreich Württemberg gekauft. |
Das Kloster Kreuzlingen war eine Augustiner-Chorherrenabtei und zeitweise Reichsstift. Es lag in Egelshofen (heute Teil der Stadt Kreuzlingen). Dort war es um 1125 durch den Konstanzer Bischof Ulrich I. von Kyburg-Dillingen gegründet worden. 1848 hob die Thurgauer Regierung das Kloster auf und zog die Güter ein. Sehenswert ist die barock ausgestattete ehemalige Klosterkirche St. Ulrich und St. Afra.