Pfälzische Ludwigsbahn

Pfälzische Ludwigsbahn
Streckenlänge:106,6 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckengeschwindigkeit:160, zwischen Kaiserslautern und
Neustadt (Weinstr.) 90-130 km/h
Darstellung der Strecke anfangs 1870
106,537 Ludwigshafen 94 m
nach Mainz, nach Mannheim
98,436 Mutterstadt 97 m
Floßbach
96,447 Schifferstadt 102 m
nach Speyer
89,697 Böhl 107 m
85,937 Haßloch 116 m
Mußbach
78,974 Pfälzische Nordbahn von Dürkheim
Rehbach
Speyerbach
77,400 Pfälzische Maximiliansbahn von Wissembourg
77,207 Neustadt a Hardt 142 m
Wolfsberg-Tunnel (320 m)
70,752 Lambrecht 177 m
Hochspeyerbach
Lichtensteiner Kopf-Tunnel (92 m)
Retschbach-Tunnel (196 m)
Schönberg-Langeck-Tunnel (366 m)
Hochspeyerbach
Mainzer Berg-Tunnel (212 m)
63,380 Weidenthal
Gipp-Tunnel (217 m)
Köpfle-Tunnel (158 m)
Eisenkehl-Tunnel (65 m)
Kehre-Tunnel (302 m)
Schlossberg-Tunnel (208 m)
59,230 Frankenstein 250 m
Franzosenwoog-Tunnel (79 m)
54,350 Alsenztalbahn von/nach Münster am Stein (im Bau)
52,300 Hochspeyer 267 m
50,100 Heiligenberg-Tunnel (1347 m)
Lauter
von Enkenbach (geplant)
43,700 Kaiserslautern 235 m
28,370 Landstuhl 240 m
28,200 nach Kusel
22,670 Hauptstuhl
Mühlbach
Frohnbach
18,630 Bruchmühlbach 240 m
Erbach
8,380 Homburg
nach Zweibrücken
nach Sankt Ingbert
Feilbach
1,250 Bexbach
0,000 Staatsgrenze Bayern/Preußen
nach Neunkirchen

Quellen:

Die Pfälzische Ludwigsbahn (auch Kohlebahn oder Bexbacher Bahn genannt) ist eine 106,6 Kilometer lange historische Eisenbahnstrecke, die innerhalb der damals bayerischen Pfalz von Ludwigshafen am Rhein nach Bexbach verlief. Sie entstand im Zeitraum von 1847 bis 1849.

Ihren Namen erhielt sie von der Betreiberin, der Pfälzischen Ludwigsbahn-Gesellschaft. Die Strecke war die erste Ost-West-Verbindung durch die Pfalz. Von 1850 bis 1852 folgte die Verlängerung bis Neunkirchen, Sulzbach und Saarbrücken in das damals preußische Kohlerevier. Inzwischen existiert sie nicht mehr als betriebliche Einheit. Der Abschnitt Ludwigshafen – Homburg ging später in der Bahnstrecke Mannheim – Saarbrücken auf, die seit 1904 beziehungsweise 1969 existiert. Aus diesem Grund ist der Begriff Pfälzische Ludwigsbahn beziehungsweise Ludwigsbahn inzwischen für sie ungenau. Der Abschnitt Homburg – Bexbach ist mittlerweile Teil der Bahnstrecke Homburg – Neunkirchen.

  1. Bahnhöfe gemäß Geschäftsbericht der Direktion der Pfälzischen Eisenbahnen für das Jahr 1869 (Karte), Quelle der km und Höhenangaben unbekannt.
  2. Hans-Joachim Emich, Rolf Becker: Die Eisenbahnen an Glan und Lauter. 1996, S. 12.
  3. Heinz Sturm: Die pfälzischen Eisenbahnen. 2005, S. 83.
    1. S. 83
  4. Werner Schreiner: Paul Camille von Denis. Europäischer Verkehrspionier und Erbauer der pfälzischen Eisenbahnen. 2010.
    1. S. 142ff
  5. Klaus-Detlef Holzborn: Eisenbahn-Reviere Pfalz. 1993, ISBN 3-344-70790-6.
    1. S. 88
  6. Fritz Engbarth: Von der Ludwigsbahn zum Integralen Taktfahrplan. 160 Jahre Eisenbahn in der Pfalz. 2007, S. 7.