Save-Korridor
| Save-Korridor Beograd–Zagreb–Ljubljana[–Jesenice] | |
|---|---|
Der Saveraum | |
| Streckenlänge: | 637 km |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Zweigleisigkeit: | teilweise |
| Details siehe die einzelnen heutigen Bahnstrecken | |
Als Save-Korridor bezeichnet man die Bahnstrecke von Belgrad über Zagreb nach Ljubljana entlang der Sava (deutsch Save). Im weiteren Sinne umfasst dies innerhalb Sloweniens noch die Anbindung westwärts Richtung Italien, nordwärts Richtung Wien und im engeren Sinne die Sava aufwärts Richtung Tarvis. Damit stellt sie die wichtigste Verbindung des Balkans und ganz Südosteuropas an das südwestlichere Europa dar.
Die Strecke liegt teils auf dem Gebiet Serbiens (Belgrad–Šid, betrieben von Železnice Srbije ŽS), teils auf dem Gebiet Kroatiens (Zagreb – Tovarnik, betrieben von Hrvatske željeznice HŽ), und teils Sloweniens (Dobova – Ljubljana – Jesenice, betrieben von Slovenske železnice SŽ), und verbindet die drei am Rande Zentraleuropas liegenden Hauptstädte.
- ↑ Neue Pontebbana in Tarvisio Boscoverde, die alte Bahn ging bis Tarvisio Centrale.
- 1 2 3 Slowenien verendet das österreichische Nummerungssystem mit Nebenstrecken auf der Einerstelle; Kroatien und Serbien verwenden M = Magistralne pruge, R = Regionalne pruge, L = Lokalne pruge.
- ↑ Wegen der unklaren Grenze Slowenien−Kroatien an der Sotla/Sutla sind von der Bahnlinie nur die 5 km bis Harmica in Betrieb. Nominell führt die kroatische L102 nach Kumrovec und die Staatsgrenze; der Rest der Strecke Imeno – Stranje in Slowenien ist in Betrieb.
- ↑ Die Strecke Sisak-Caprag–Petrinja–Karlovac wurde im Kroatienkrieg zerstört und ist außer Betrieb.
- ↑ Die R102 geht an die Grenze. Die Una-Bahn Novi Grad – Bihać – Knin (HR) ist außer Betrieb.
- ↑ Ehemalige L105 war die Brücke zum Ortsteil Bosanski Brod in Bosnien.
- ↑ Die Save markiert bis zu seiner Mündung in Belgrad nach gängiger Definition die Nordgrenze der Balkanhalbinsel.