Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2004

 1999    2009 
Wahl des Bundespräsidenten
durch die 12. Bundesversammlung
(1205 Mitglieder – absolute Mehrheit: 603)
Berlin, 23. Mai 2004

Horst Köhler (CDU)
Erster Wahlgang 604  
50,1 %
Gesine Schwan (SPD)
Erster Wahlgang 589  
48,9 %

Bundespräsident
vor der Wahl
Johannes Rau
SPD
Sitzverteilung in der
12. Bundesversammlung
nach Fraktionen
Insgesamt 1205 Sitze

Bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2004 wurde der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Horst Köhler (CDU), durch die 12. Bundesversammlung zum neunten Bundespräsidenten gewählt. Er trat gegen die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), Gesine Schwan (SPD), an. Die Art der Kandidatenauswahl von CDU/CSU und FDP, die letztlich zur Nominierung Köhlers führte, wurde in der Öffentlichkeit vielfach als der Würde des Amtes nicht angemessen bezeichnet. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte in Teilen der CDU und der FDP den favorisierten Wolfgang Schäuble als Kandidaten nicht durchsetzen können.

  1. Westerwelle, Stoiber, Merkel am Küchentisch der Macht, Artikel vom 4. März 2004 von Frank Schirrmacher auf Faz.net