Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2004
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| Wahl des Bundespräsidenten durch die 12. Bundesversammlung (1205 Mitglieder – absolute Mehrheit: 603) | |||||||||||
| Berlin, 23. Mai 2004 | |||||||||||
| Horst Köhler (CDU) | |||||||||||
| Erster Wahlgang | 604 | ||||||||||
| 50,1 % | |||||||||||
| Gesine Schwan (SPD) | |||||||||||
| Erster Wahlgang | 589 | ||||||||||
| 48,9 % | |||||||||||
| Bundespräsident | |||||||||||
Bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2004 wurde der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Horst Köhler (CDU), durch die 12. Bundesversammlung zum neunten Bundespräsidenten gewählt. Er trat gegen die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), Gesine Schwan (SPD), an. Die Art der Kandidatenauswahl von CDU/CSU und FDP, die letztlich zur Nominierung Köhlers führte, wurde in der Öffentlichkeit vielfach als der Würde des Amtes nicht angemessen bezeichnet. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte in Teilen der CDU und der FDP den favorisierten Wolfgang Schäuble als Kandidaten nicht durchsetzen können.
- ↑ Westerwelle, Stoiber, Merkel am Küchentisch der Macht, Artikel vom 4. März 2004 von Frank Schirrmacher auf Faz.net