Lösung
- Zu zwei Vektoren
nennt man
-

den Abstand zwischen
und
.
- Eine
Basis
,
,
von
heißt Orthogonalbasis, wenn
-
gilt.
- Man nennt einen Endomorphismus
-
adjungiert
zu
, wenn
-

für alle
gilt.
- Ein Untergruppe
ist ein Normalteiler, wenn
-

für alle
ist.
- Eine Teilmenge
heißt offen, wenn für jedes
ein
mit
-

existiert.
- Zu den
-
linearen Abbildungen
-
heißt die lineare Abbildung
-
das
Tensorprodukt
der
.
Formuliere die folgenden Sätze.
- Der
Satz des Thales.
- Der Satz von Lagrange über die Ordnung eines Gruppenelementes
in einer endlichen Gruppe
.
- Der Satz über die Dimension des Tensorproduktes.
Lösung
- Es sei
ein Punkt in der euklidischen Ebene
,
der Kreis mit Radius
und Mittelpunkt
und es sei
eine Gerade durch
, die den Kreis in den Punkten
und
trifft. Dann ist für jeden Punkt
das Dreieck
rechtwinklig an
.
- Die Ordnung von
teilt die Ordnung der Gruppe.
- Es sei
ein Körper und seien
endlichdimensionale Vektorräume über
. Dann ist die Dimension des Tensorproduktes gleich
-

Aufgabe (0 Punkte)
Lösung erstellen
Zeige, dass die
Determinante
einer
linearen Isometrie
-
gleich
oder gleich
ist.
Lösung
Ohne Einschränkung sei gemäß
Satz 33.8 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
-

mit dem
Standardskalarprodukt.
Die Spalten in der beschreibenden Matrix
zu
bezüglich der Standardbasis
sind
-

und diese bilden nach Voraussetzung ebenfalls eine Orthonormalbasis des
. Insbesondere ist
-

Daher ist
-

Somit folgt die Aussage aus
dem Determinantenmultiplikationssatz
und aus
Satz 17.5 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025)).
Lösung
Es ist
-

Für ein solches
und ein beliebiges
ist
-

da
wegen der Invarianz von
liegt. Also ist wieder
.
Skizziere ein Dreieck, bei dem zwei
Höhenfußpunkte
außerhalb der Dreiecksseiten liegen.
Lösung erstellen
Lösung
Es ist

Lösung
Es ist

und ebenso

somit sind dies Beobachtervektoren.
Es sei umgekehrt
ein Beobachtervektor, also
-

Wir müssen zeigen, dass dieser Vektor von einer der angegebenen Gestalt ist und betrachten daher die Gleichung
-

Multiplikation mit
führt auf
-

bzw. auf
-

und auf
-

wobei die Wurzel stets existiert, und zwar gleich
ist. Je nachdem, ob
positiv oder negativ ist, muss man
entsprechend wählen.
Zeige, dass die folgende Relation eine
Äquivalenzrelation
auf
ist:
-
Lösung
Es ist
ein Teiler von
-

daher ist
,
was die Reflexivität bedeutet. Sei
.
Dies bedeutet, dass
ein Teiler von
ist, was wiederum bedeutet, dass
-

mit einem gewissen
ist. Durch Multiplikation mit
erhält man
-

Also ist
auch ein Teiler von
und somit ist
,
was insgesamt die Symmetrie bedeutet. Zum Nachweis der Transitivität seien schließlich
und
.
Somit ist
-

und
-

mit gewissen
.
Insgesamt ergibt sich
-

sodass auch
ein Vielfaches von
ist. Also ist
.
Lösung
Beweise den Satz, dass der Kern eines Gruppenhomomorphismus ein Normalteiler ist.
Lösung
Es sei
ein
Körper
und sei
-

die Menge aller invertierbaren
-
Matrizen.
a) Zeige
(ohne Bezug zur Determinante),
dass
mit der
Matrizenmultiplikation
eine
Gruppe
bildet.
b) Zeige
(ohne Bezug zur Determinante),
dass die Abbildung
-
ein
Gruppenhomomorphismus
ist.
Lösung erstellen
Es sei
die Menge der zweimal stetig differenzierbaren Funktionen von
nach
. Definiere auf
eine Relation durch
-
a) Zeige, dass dies eine
Äquivalenzrelation
ist.
b) Finde für jede Äquivalenzklasse dieser Äquivalenzrelation einen polynomialen Vertreter.
c) Zeige, dass diese Äquivalenzrelation mit der Addition von Funktionen verträglich ist.
d) Zeige, dass diese Äquivalenzrelation nicht mit der Multiplikation von Funktionen verträglich ist.
Lösung
a) Wir betrachten die Abbildung
-
Zwei Funktionen
und
stehen genau dann in dieser Relation zueinander, wenn ihre Bilder unter
übereinstimmen. Daher liegt eine Äquivalenzrelation vor
(und
beschreibt die Äquivalenzklassenbildung).
b) Das Polynom
-
wird unter
auf
abgebildet, sodass dieses Polynom diese Klasse repräsentiert.
c) Es sei
und
.
Es ist
zu zeigen. Dies folgt aber sofort aufgrund der Additivität der Ableitung.
d) Wir betrachten
und
und
. Offenbar ist
. Die relevanten Werte für
sind wegen
einfach
-
Für
ergibt sich
.
Daher ist
-
sodass
ist. Wir behaupten, dass
und
nicht äquivalent sind. Es ist
mit den Ableitungen
und daher ist
-
Für
hat man die Ableitungen
und daher ist
-
Lösung
Es sei
die Standardbasis des
(
) und sei
-

Zeige, dass die Gruppe der
eigentlichen Symmetrien
von
gerade
Elemente besitzt.
Lösung
Berechne für die Matrix
-
die
Maximumsnorm,
wenn der
als Definitionsraum mit der
Maximumsnorm
und als Zielraum mit der
Summennorm
versehen ist.
Lösung
Es ist
-

Die Maximumsnorm ist das Maximum der Summe der Beträge der beiden Einträge, also
für die Menge
-

also
.
Es sei ein Kreis mit sechs
(äquidistanten)
Knoten gegeben, die mit
bezeichnet seien. Bei einem Bewegungsprozess seien die Wahrscheinlichkeiten, stehen zu bleiben oder zu dem linken oder rechten Nachbarn zu wechseln, konstant gleich
. Erstelle die zugehörige
stochastische Matrix
und berechne die Eigenverteilung(en).
Lösung
Die zugehörige stochastische Matrix ist
-
Die Verteilung
-
ist eine Eigenverteilung.
- Es sei
ein
-
Untervektorraum
eines
endlichdimensionalen
-
Vektorraumes
. Wie kann man die Dimension des
Restklassenraumes
ausdrücken?
- Kann man mit der Formel aus (1) die Dimension des Dachproduktes
ausrechnen, wobei
die in der Konstruktion des Dachproduktes verwendeten Vektorräume sind?
Lösung
- Es ist
-

- Nein, da
und
unendlichdimensional sind.
Berechne in
das
Tensorprodukt
-
Lösung
Es ist
