Codex Gregorianus
Der Codex Gregorianus (entspricht oströmischer Bezeichnung; in Westrom: Gregorianus, Corpus Gregoriani; generell kurz: CG) ist eine um die Wende vom 3. auf das 4. Jahrhundert verfasste und nach systematischen Gesichtspunkten zusammengestellte Privatsammlung von Juristenschriften und Kaiserkonstitutionen, der Gesetzeskraft beigemessen war. Der Codex gehört in die Zeit des nachklassischen Rechts, ist selbst im Urtext als Ganzes nicht erhalten geblieben, findet sich aber in mehreren späteren Sammlungen und Rechtsquellen wieder, etwa dem Codex Iustinianus, die soliden Aufschluss geben.
- ↑ Aufgegriffen im Codex Theodosianus 1, 5, 5.
- ↑ Interlinearglosse zu Fragmenta Vaticana 266a, 272, 285 und 288.
- ↑ Consultatio 1, 6; 2, 6; 9, 14; 15.