Schlacht bei Türkheim

Schlacht bei Türkheim
Teil von: Holländischer Krieg

Datum 5. Januar 1675
Ort Turckheim
Ausgang französischer Sieg
Konfliktparteien

Romisches Reich Heiliges 1400 Heiliges Römisches Reich
Brandenburg Preussen Brandenburg-Preußen
Lothringen

Frankreich Konigreich 1791 Frankreich

Befehlshaber

Alexander de Bournonville
Karl IV. von Lothringen
Friedrich Wilhelm von Brandenburg

Turenne

Truppenstärke

30.000

30.000

Verluste

900 Mann gefallen oder verwundet, 2500 gefangen (am 6.1. in Colmar)

1100 Mann gefallen oder verwundet

Die Angaben über Truppenstärken und Verluste können in der Literatur deutlich abweichen

Die Schlacht bei Türkheim (teilweise auch Treffen bei Türkheim genannt) fand bei Türkheim (heute Turckheim) im Elsass am 5. Januar 1675 während des Holländischen Krieges statt. Daran beteiligt war eine französische Armee unter Turenne und eine vereinigte kaiserliche, lothringische und brandenburgische Armee unter dem kaiserlichen Oberbefehlshaber Bournonville, dem Herzog von Lothringen Karl IV. und dem Brandenburger Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Die eigentlich unbedeutende Schlacht erwies sich durch den darauf folgenden Rückzug der Alliierten aus dem Elsass als wichtiger strategischer Sieg der Franzosen.

  1. Zahlen hier folgen: Gaston Bodart (Hrsg.): Militär-historisches Kriegs-Lexikon. (1618–1905). Stern, Wien 1908, S. 96.