Schlacht an der Konzer Brücke

Schlacht an der Konzer Brücke
Teil von: Holländischer Krieg

Kupferstich mit Schlachtverlauf, Künstler und Datum unbekannt
Datum 11. August 1675
Ort Konz
Ausgang Sieg der anti-französischen Koalition
Konfliktparteien

Romisches Reich Heiliges 1400 Heiliges Römisches Reich
Spanien 1506 Spanien

Frankreich Konigreich 1791 Frankreich

Befehlshaber

Georg Wilhelm v. Lüneburg
Ernst August v. Calenberg
Karl IV. v. Lothringen
Otto de Grana

François de Créquy

Truppenstärke

16 000 Mann:
11 Btl. Infanterie
(10 000 Mann)
42 Esk. Kavallerie
(6600 Reiter)
14 Geschütze
Nachhut:
5 Btl (4500 Mann)
4 Esk. (600 Reiter)
beim Belagerungspark:
4 Btl (3600 Mann)
5 Esk (700 Reiter)

15 000 Mann:
12 Btl. Infanterie
(11 000 Mann)
36 Esk. Kavallerie
(5400 Reiter)
11 Geschütze
Trierer Garnison:
ca. 7 Btl (6000 Mann)

Verluste

1000 Tote

2000–6000 Tote
500–3000 Gefangene

Die Angaben über Truppenstärken und Verluste können in der Literatur deutlich abweichen

Die Schlacht an der Konzer Brücke war eine Episode des Holländischen Krieges. Am 11. August 1675 erfochten mit Kaiser Leopold I. verbündete Truppen einen Sieg über ein Heer des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. Der Triumph vereitelte den Versuch eines französischen Entsatzheeres, die Belagerung der seit 1673 französisch besetzten Stadt Trier durch kaiserliches Militär aufzubrechen. In der Folge ergaben sich die Belagerten am 6. September 1675.

Kommandeur des französischen Entsatzheeres war Marschall François de Créquy (auch: de Créqui). Das kaiserliche Koalitionsheer befehligte Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg. Beratende Funktionen hatten dessen Bruder, der Osnabrücker Fürstbischof Ernst August, sowie Herzog Karl IV. von Lothringen (Georg Wilhelms und Ernst Augusts beider Bruder Johann Friedrich war als Herzog von Braunschweig-Calenberg (Hannover) französischer Parteigänger). Eine schlachtentscheidende Rolle spielte der kaiserliche Generalwachtmeister Otto de Grana.

Der Schlachtort liegt unweit von Trier, zwischen Wasserliesch und Konz unterhalb der Granahöhe, nahe der Mündung der Saar in die Mosel.