Bahnstrecke Breckenheim–Wiesbaden

Breckenheim–Wiesbaden
Bahnstrecken im Osten Wiesbadens,
unten die Bahnstrecke Breckenheim–Wiesbaden
Streckennummer (DB):3509
Kursbuchstrecke:167a (Wi.-Kinzenberg (Abzw)–Hbf 1934)
195b (Wi.-Kinzenberg (Abzw)–Hbf 1946)
Streckenlänge:13 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:D4
Stromsystem:15 kV 16,7 Hz ~
Streckengeschwindigkeit:160 km/h
Zugbeeinflussung:PZB
Zweigleisigkeit:durchgehend
von Köln
0,0 Breckenheim (Abzw)
nach Frankfurt (Main) Flughafen
0,5 Wandersmann Nord (1090 bzw. 1145 m), A 3
1,9 Wandersmann Süd (795 m), A 66
Wallauer Spange (geplant)
Delkenheim (Abzw, geplant)
9,4 Kreuzung Wiesbaden-Erbenheim (316 m), A 66
von Niedernhausen
10,2 Wiesbaden-Kinzenberg (Abzw)
ehem. Verbindungskurve nach Wiesbaden Ost
Taunus-Eisenbahn von Wiesbaden Ost
Verbindungskurve von der rechten Rheinstrecke
Verbindungskurve von der Aartalbahn
11,6 Wiesbaden Wäschbach Nord (Abzw)
13,2 Wiesbaden Hbf

Die Bahnstrecke Breckenheim–Wiesbaden ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn auf dem Gebiet der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Sie verbindet die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main aus Richtung Köln mit dem Hauptbahnhof Wiesbaden.

Die zweigleisige Strecke wurde ab Ende der 1990er Jahre als Neubaustrecke errichtet. Sie ging im Dezember 2002 in Betrieb. Mit einem planmäßigen Zugverkehr von zwei Fernzugpaaren je Tag zählt sie im Abschnitt zwischen den Abzweigstellen Kinzenberg und Breckenheim zu den am wenigsten ausgelasteten Streckenabschnitten des Schienenpersonenverkehrs in Deutschland (Stand: August 2009). In diesem Abschnitt verkehrt weder Regional- noch Güterverkehr.

Die Gesamtkosten des Streckenbaus beliefen sich auf 279 Millionen Euro. Ursprünglich waren 29 Millionen Euro weniger veranschlagt gewesen. Die Mehrkosten übernahm die Deutsche Bahn.

  1. Bahn-Ärger: Wiesbaden prüft Klage wegen nicht fertiggestelltem Abzweig (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2019. Suche im Internet Archive ). In: Wiesbadener Tagblatt, 23. September 2009.
  2. Bund der Steuerzahler Deutschland e. V: (Hrsg.): Die öffentliche Verschwendung 2010. Berlin 2010, S. 21