Schlacht bei Höchstädt (1800)

Schlacht bei Höchstädt
Teil von: Zweiter Koalitionskrieg
Datum 19. Juni 1800
Ort Höchstädt an der Donau
Ausgang Französischer Sieg
Konfliktparteien

Frankreich 1804 Frankreich

Habsburgermonarchie Österreich
Kurfürstentum Bayern Bayern
Wurttemberg Württemberg

Befehlshaber

Frankreich 1804 Jean-Victor Moreau

Habsburgermonarchie Paul Kray von Krajowa

Truppenstärke

40.000

10.000

Verluste

1000

1000 gefallen oder verwundet, 3000 gefangen, Verlust von 20 Kanonen und 4 Fahnen

Die Angaben über Truppenstärke und Verluste können in der Literatur deutlich auseinandergehen.

Die Schlacht bei Höchstädt (auch Dritte Schlacht von Höchstädt, auch Treffen bei Höchstädt) ereignete sich während des Zweiten Koalitionskrieges am 19. Juni 1800 nahe Höchstädt an der Donau. Von Bayern und Württemberg unterstützte österreichische Truppen unter dem Befehl des Feldzeugmeisters Paul Kray von Krajowa erlitten dabei eine Niederlage gegen die französischen Truppen der Rheinarmee unter General Moreau. Die österreichische Seite entschied sich nach dem Treffen zum Rückzug über Ingolstadt in Richtung Inn und begann zugleich, bei Moreau um einen Waffenstillstand anzufragen. Eine solche Waffenruhe war kurz zuvor nach der Schlacht bei Marengo in Oberitalien mit Napoleon Bonaparte vereinbart worden.

  1. Hier wurde teilweise verwandt: Gaston Bodart: Militär-historisches Kriegs-Lexikon, (1618–1905). Wien 1908, S. 356.