Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011

← 2006Abgeordnetenhauswahl 20112016 →
(in %)
 %
30
20
10
0
28,3
23,3
17,6
11,7
8,9
2,1
1,8
1,5
1,2
3,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
−2,5
+2,0
+4,5
−4,6
+8,9
−0,5
−5,8
+0,7
+1,2
−3,9
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d 2006: PDS 13,4 %. Die WASG erhielt zudem 2,9 %
e 2006 nicht angetreten
Insgesamt 149 Sitze

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin in der 17. Wahlperiode fand am 18. September 2011 statt. Dabei wurden in Berlin das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen neu gewählt. Wahlberechtigt bei der Abgeordnetenhauswahl waren alle Deutschen, die am Tag der Wahl mindestens 18 Jahre alt waren und seit mindestens drei Monaten ununterbrochen ihren Wohnsitz in Berlin hatten. Für die Wahl zu den Bezirksverordnetenversammlungen waren diejenigen Deutschen und EU-Bürger wahlberechtigt, die das 16. Lebensjahr vollendet und seit mindestens drei Monaten ununterbrochen ihren Wohnsitz in Berlin hatten.

Die SPD unter dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit behauptete sich trotz Verlusten als stärkste Partei. Da Die Linke ebenfalls an Stimmen verlor, konnte das Regierungsbündnis dieser beiden Parteien, das seit 2002 bestanden hatte, nicht fortgesetzt werden. Die CDU konnte ihr Ergebnis leicht ausbauen und sich vor den erstarkten Grünen als zweitstärkste Partei behaupten. Die FDP blieb mit 1,8 Prozent deutlich unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde und verpasste damit den Wiedereinzug ins Abgeordnetenhaus. Den größten Stimmenzugewinn erreichte die erstmals angetretene Piratenpartei mit 8,9 Prozent, was ihr den erstmaligen Einzug in ein deutsches Landesparlament ermöglichte.

  1. Amtliches Endergebnis (Memento vom 3. Juli 2017 im Internet Archive)
  2. Politik aktuell – 2011 wählt Berlin: Senat legt Termin fest. Bei: berlin.de vom 19. Oktober 2010
  3. Wahlaufruf der Landeswahlleiterin zur Wahl 2011 (PDF; 48 kB)