Lindau am Bodensee

DCCXXVII. Die Marienburg in Preußen Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Sechzehnter Band (1854) von Joseph Meyer
DCCXXVIII. Lindau am Bodensee
DCCXXIX. Die kleinen Fälle von St. Anthony
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LINDAU am BODENSEE

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DCCXXVIII. Lindau am Bodensee.




     Als Gott einst rief die Riesenkette
Der Alpen aus der Ebne Schooß,
Da brach der Rhein im Felsenbette
Aus seinem Eispalaste los,
Er trat heraus mit freud’gem Schrecken,
Er rauschet hell in’s off’ne Land,
Und ruht in einem tiefen Becken
Als blauer See mit grünem Rand –

     Bis er, von Gottes Geist getrieben,
Hinaus bricht zu dem fernen Meer;
Doch ist sein Ruhebett geblieben,
Die Wälder sprossen um ihn her;
Und über’n See, hoch ausgebreitet,
Spannt sich der linden Lüfte Zelt,
Es spiegelt sich, indem sie schreitet,
Die Sonn’ in ihm, des Himmels Held!

     Gesegnet ist die stille Fläche
Vor vielem Land und vielem Meer;
Froh eil’n ihm zu die Ström’ und Bäche,
Froh siedeln Menschen um ihn her.
Der Hauch des Herrn treibt seine Boote,
Voll werden stets die Netze seyn;
Froh ißt sein Volk vom eig’nen Brode
Und froh trinkt’s selbstgebauten Wein! –

Es gibt solcher lieben, milden, ächt poetischen Landschaften, wie die, welche Griffel und Stichel mit vollendeter Meisterschaft und Treue in den kleinen Rahmen unseres Bildchens zusammengedrängt haben, wenige auf der Erde. Wem das Glück gegeben ist, sie zu schauen, dazu einen sonnigen, wolkenfreien Himmel, einen heiteren, für Freude empfänglichen Sinn und die Wonne, an der Seite der Freundschaft zu wandeln, und bald Wiesen, Wälder und Berge im spiegelnden [78] Auge des Sees, bald im klaren Blick guter und geliebter Menschen zu betrachten, der darf es schon glauben, das reizende Stückchen Erde sey ein Stück vom Himmel selbst.

Ist zwar das ganze Gestade des Bodensees ein Juwelenschmuck, so bleibt doch Lindau und seine Umgebung unter den kostbaren Steinen einer der allerköstlichsten. Von der Bregenzer Seite aus gesehen, eine halbe Stunde oberhalb Lindau, welchen Punkt unser Zeichner zur Aufnahme wählte, ist die Landschaft besonders schön. Du siehst die Inselstadt wie ein kleines Venedig in der krystallenen Fluth gebettet; links ziehen sich die Bergketten der Schweiz aus den Kantonen des Thurgau und St. Gallens bis an den See herab und zu ihren Füßen scherzen die weißen Segel auf der Wasserfläche, deren Ausdehnung von Lindau bis Konstanz volle 16 Stunden beträgt. Seitwärts, im Bilde, und von der Baumgruppe des Vorgrundes bedeckt, öffnet sich das breite, große Thal, durch welches der Rhein aus den rhätischen Alpen dem Bodensee zueilt; rückwärts aber thürmen sich die Felsmauern Vorarlbergs zu Hochgebirgen auf, auf deren Firnen noch im Hochsommer die Schneefelder glänzen und der Lämmergeier die Gemse jagt. In einer Felsbucht tief unten liegt die Stadt Bregenz, umgürtet mit Schanzen, von denen der Doppeladler in sein zerbrochenes altes Nest hinüberschaut, aus dem ihm das kecke, freiheitsfrohe Volk der Sperber und Falken längst verjagt hat. –

Lindau steht auf drei kleinen Felseninseln des Sees, deren größte, dem Ufer nächste, durch eine 300 Schritte lange Brücke mit dem festen Lande verbunden ist. Die drei Eilande haben zusammen einen Flächenraum von nur etwa 100 Morgen.

Die vorderste Insel ist die größte und bildet die eigentliche Stadt; die zweite enthält die Wohnungen der Schiffer, Fischer und Weingärtner; die dritte, kleinste, heißt die Burg. Die letztere ist die älteste Ansiedelung aus der Zeit der Römer her. Als eine Zwingburg für die benachbarten allemannischen Stämme haben sie in der Periode der Cäsaren ein Castrum hier erbaut. Jetzt steht die uralte Jakobskirche auf dessen Substruktionen. – Weinberge, Gärten und freundliche Anlagen der Lindauer Bürger nehmen den übrigen Raum ein. Auf den Resten der Thürme der Weltbeherrscher duften Jasmin und Geisblatt, rankt sich die Rebe zu lieblichen Lauben, und wo der eiserne Tritt der römischen Legionen einst erdröhnte und gelle Schlachtgesänge widerhallten, da spielen jetzt die Kinder und tönen die heiteren Lieder der Jugend. –

Lindau, die ehemalige freie Reichsstadt, kam nach dem Sturz des Reichs unter bayerische Hoheit. Schon lange vorher war die Stadt, – im Mittelalter, nächst Konstanz, die bedeutendste am Bodensee, zählte sie in 800 Häusern fast 10,000 Einwohner, und unterhielt mit den Uferstaaten und Italien einen blühenden Speditions- und Zwischenhandel, – im Sinken. Im Jahr 1820 waren die Einwohner auf 2500 geschmolzen. Erst mit Einführung der Dampfschifffahrt, welche den Lindauer Hafen begünstigte, regten sich neue Lebenskeime und ein schwunghafter [79] Speditionshandel richtete sich wieder ein. Jetzt ist die Stadt der Ausgangspunkt des bayerischen Eisenbahnnetzes in südwestlicher Richtung. Die Bevölkerung wächst wieder, mit ihr der Häuserwerth, der allgemeine Wohlstand, Handel und Gewerbe. Lindau ist, als Hauptstation der Dampferflottille des Bodensees (sie zählt bereits über 30 Schiffe), ein Centralpunkt der Spedition zwischen Deutschland, der Schweiz, des südlichen Frankreichs und Italiens geworden und die Schaaren der Reisenden, welche ihm der Dampf auf Booten und Eisenbahnen täglich zuführt, geben der Stadt Leben und Rührigkeit. Dem bürgerlichen Erwerb sind neue Quellen geöffnet, die Menschen selbst haben sich vortheilhaft geändert. Die begonnene Einwanderung der Fremden übt einen wohlthätigen Einfluß und verträglich mischen sich die christlichen Konfessionen, die Stämme, Idiome, die Sitten und Gebräuche. Das beständige Hin- und Herwogen der Reisenden aus allen Ländern hat die Lindauer aufgerüttelt und an die Stelle des früheren Kleinstädterwesens ist jener verständige weltbürgerliche Sinn getreten, der sich überall im Verkehr mit Menschen anderer Völker, anderen Glaubens und anderer Meinungen entwickelt und immer zu einer humanen Anerkennung der gegenseitigen Tugenden und Vorzüge führt. Was sich ungesellig gegen das Fremde abschließt und sich beständig in dem Kreise der eigenen Meinungen dreht, verliert die Fähigkeit, das Rechte und Wahre zu erkennen. Wir sehen dies überall bestätigt und finden z. B. manche Völker in Asien, die durch ihr Isolirungssystem unfähig geworden sind, die unermeßlichen Güter der europäischen Civilisation zu würdigen, oder aus denselben Vortheil zu ziehen, – Völker, die nicht begreifen können, wie man leben kann anders als unter dem Schwerte der Despoten, oder unter dem Schrecken von Religionen, welche Menschenopfer für die Altäre ihrer Götter fordern.

Lindau hat manche Sehenswürdigkeiten, welche seine Frühgeschichte illustriren. Die Marienkirche, – zu dem ehemals reichsfreien Frauenstift gehörend, – war berühmt wegen ihrer Denkmäler und Bildwerke, die bis in die Zeit der fränkischen Könige reichten, und die nach der Zerstörung der ältesten Stiftskirche bei Nonnenborn durch die Hunnen, hierher gerettet wurden. Leider ist bis auf eine Anzahl altdeutscher Gemälde und Holzskulpturen fast Alles in dem großen Brande vom Jahre 1728 untergegangen, und die wenigen, noch übrigen Gebäude des Stifts dienen jetzt den bayerischen Behörden als Amtslokale. Die Aebtissin hatte von uralter Zeit her das Recht, einen Missethäter durch eigenhändige Abschneidung des Strickes in dem Augenblicke, als er von der Leiter durch den Henker in die Ewigkeit gestoßen werden sollte, zu erlösen. Ein heroischer Akt für eine Dame! Das Messer, um den Strick abzuschneiden, wurde der Aebtissin auf silberner Schüssel nachgetragen. War der Verbrecher glücklich erlöst, so wurde er in feierlicher Prozession in’s Kloster geführt und da bis zu seinem Tode ernährt; aber zum Denkzeichen mußte er den Armesünderkittel und den Strick immerdar um den Leib gebunden tragen. Jede Aebtissin durfte das Galgen-Erlöser-Recht zwar nur einmal in ihrem Leben ausüben; aber fast jede machte, die letzte noch im Jahre [80] 1780, davon Gebrauch. Erst unserm Zeitalter, das sich doch das humane nennt, war es vorbehalten, alle Privilegien der Barmherzigkeit dieser Art, welche so manchen Justizmord verhinderten, abzuschaffen.

Die Dreifaltigkeitskirche, ein schöner, mittelalterlicher Bau, ist leider seit einem halben Jahrhundert geschlossen, und gelegentlich als Magazin benutzt worden. Im Chore hat der Lindauer Patriotismus die Bildnisse aller Männer versammelt, die sich seit den ältesten Zeiten um Staat und Kirche verdient gemacht haben. Sehenswerther und sehr merkwürdig ist die in der sogenannten Konsistorialstube der Kirche aufgestellte Stadtbibliothek, die ihre Gründung auf das Jahr 1538 zurückführt. Sie ist reich an kostbaren Inkunabeln, besitzt auch seltene arabische Manuskripte, wichtige Autographen und eine Sammlung römischer Münzen, deren Fundort zumeist der Schutt des römischen Castrums auf der Burginsel war. Noch steht unter dem Namen „die Heidenmauer“ ein Theil jener Veste aufrecht, – wahrscheinlich ein Stück von einem Thurm, welches seine Erhaltung dem Umstand verdankt, daß ein paar kleine Häuser sich an dasselbe anlehnen. Dies Gemäuer ist fast 10 Fuß dick und aus unbehauenen, großen Felsstücken zusammengefügt. – Die Tradition des Volks nennt den Tiber als Erbauer und Begründer der Stadt. Sicherer ist, daß das Hereinbrechen der barbarischen Völker im vierten Jahrhundert viele römische Familien veranlaßte, sich auf die benachbarten Inseln unter den Schutz des Castrums zu flüchten und Wohnstätten zu bauen. Durch ihre Lage geschützt, blühte die Kolonie bald auf. Der Ruf ihres Reichthums lockte im 10. Jahrhundert die eingefallenen Hunnenschwärme herbei; Lindau wurde von ihnen eingenommen, geplündert und mit Feuer und Schwert verheert. Nachdem das Reich durch die Vernichtungsschlacht auf dem Lechfelde von der Hunnenplage erlöst worden war, erstand Lindau wieder aus seinen Trümmern; der Kaiser schenkte ihm Selbstregierungsrecht, Freiheiten die Menge und schon Rudolph der Habsburger nennt die Stadt die „uralte, freie“; auch „die reiche“ hieß sie damals zur Auszeichnung vor ihren Schwestern. – Aber sie wußte das Recht der Selbstregierung so wenig wie irgend eine deutsche Reichsstadt vor Mißbrauch zu wahren. Die Herrschaft sank zum Erbrecht einiger patrizischen Familien herab, und diese übten einen Despotismus, unleidlicher und drückender, als sonst die Fürsten und ihre Vögte geübt. Da entstand (im Jahr 1396) ein Aufstand der Bürger gegen den tyrannisirenden Rath; dieser schlug ihn jedoch, mit Hülfe der Söldnerschaaren, welche die Magistrate der verbündeten benachbarten Reichsstädte zu Hülfe schickten, nach blutigem Kampfe nieder, legte die Ueberwundenen auf die Folter oder auf den Richtblock, und schickte Alle, denen er mißtraute, in die Verbannung. Tödtlicher Familienhaß zehrte fortan an dem Lebensmark Lindau’s; er legte den Grund zu seinem nachherigen Verfall, welchen die Wirren und Drangsale des 30jährigen Kriegs beschleunigten. In der Reformation trennte sich der demokratisch gesinnte Theil der Bürgerschaft von der katholischen Kirche und nahm Luthers Lehre an. – Von 1551 an war die Herrschaft des Magistrats eine absolute. Er hatte es durchgesetzt, daß der Einfluß der Zünfte auf das Regiment ganz [81] beseitigt wurde, und ein „geheimer Rath“, aus 3 Bürgermeistern und 2 geheimen Rechtskonsulenten bestehend, übte die Exekutive. Die Abgaben der Bürgerschaft, um das Blutsaugersystem der herrschenden Familien, ihrer Dienstmannen und Werkzeuge aufrecht zu erhalten, stiegen in’s Unglaubliche; sie fraßen am Ende ein volles Drittel des bürgerlichen Einkommens auf. Die Furcht vor Verarmung trieb Tausende zur Auswanderung. Unter diesen Verhältnissen war der Sturz des Reichs und der Selbstregierung für Lindau ein Glück, der Verlust der mißbrauchten Freiheit ein Gewinn und die bayerische Herrschaft ein Segen.

Fort mit den ärgerlichen Gedanken! – Siehst Du, lieber Leser, auf dem Bilde das kleine Häuschen dort in der Umpfählung am äußersten Ende der Stadt? Von da hast Du eine der schönsten und reichsten Visten des ganzen Schwabenmeers. Mit Hülfe Deines Taschenteleskops siehst Du sehr deutlich die Thürme der Abtei von St. Gallen; den Dom von Constanz sogar kannst Du bei hellem Wetter erkennen; die nähern Städtchen Rheineck, Rorschach, Arbon glänzen unter hundert Flecken, Dörfern und Weilern, die das schweizer Ufer beleben, und auf den Hügeln und Höhen landeinwärts glitzern die vielen Schlösser und Burgen Appenzells und Thurgau’s über des Gewässers breiten Spiegel. Die Wolken haben sich jetzt zurückgezogen in die höhern Luftgefilde; sie umhüllen nur noch die höchsten Häupter der Gebirge, oder flattern kosend von einer Schlucht in die andere: – wenn aber, wie es oft geschieht, der Föhn von den Hochalpen durch die engen Thäler dem See zubraust, bald hie und da den Nebelschleier von den Firnen und Firsten reißt und die von Schnee und Eis starrenden Scheitel, oder das scharfkantige graue Felsgemäuer der Gräten und Zacken entblößt; oder wenn er die Nebel niederdrückt, daß sie Alpen und Thäler bedecken und nichts sichtbar bleibt, als hier und da ein einsames Berghorn, das hoch über den Wolken zum Himmel ragt: wie ist’s da schön! wie ist da die ganze Natur ringsum ein aufgeschlagenes Evangelienbuch des geoffenbarten Gottes in einer Prachtausgabe mit funkelnden, goldenen Decken und Schließen. Viele, überwältigt von so viel Schönheit, wagen’s kaum schüchtern hineinzublicken mit verstohlenem Blick, so voll sind sie der Freude, der Ehrfurcht und der Anbetung.

Auch die Rheinmündung ist ein gar schöner Punkt in dem weiten Panorama. Ganz nahe guckt Dich der Strom an in seinem breiten Bett, durch welches er seine klaren Gewässer dem See zurollt. Ohne Krümmungen verfolgt das Auge den Rhein in gerader Linie meilenweit das Thal hinan, und neugierig treten da und dort die grünen, bewaldeten Berge an seinen Rand, oder schaut eine Burg über die mit Neben und Obstbäumen bepflanzten Gehänge zu ihm nieder. Zwischen den felsigen, steilen Gebirgszügen Vorarlbergs und den Bergen der Schweiz ist das Ufer des Sees flach; niedriges Gesträuch kriecht an dem Boden, manche sumpfige Strecke ist mit hohem Schilf und mannshohem Riedgras überwachsen. – Am schönsten wird die Aussicht, wenn die Sonne zum Horizonte sinkt, die Wellen des Sees vergoldet, hierauf das ganze sechzehn Stunden lange Schwabenmeer in rothe Feuergluth taucht, [82] und lichte, rosige Wölkchen unter der tiefblauen Himmelsdecke zittern und aus hundert Orten das Abendgeläute herüber summt. Wer wollte beschreiben – wo das Wort fehlt, und nach Worten suchen, wo die Seele in Andacht zerfließt? – Wenn endlich die Sonne völlig hinabgestiegen ist in die Fluth und der Abendstern – der erste des Weltenheers – sein funkelndes Antlitz in jeder Welle beschaut: dann belebt sich der See mit Barken und Nachen, da und dort tönt die Musik in das Rauschen der Gewässer und es erschallt das preisende Lied:

Stimmt an den Sang, die grünen Wogen rauschen,
     Im alten Schwabenmeer!
Sobald ihr singt, beginnen sie zu lauschen,
     Und Hüpfen um euch her.

Und sie durchströmt der Geist der fernen Zeiten,
     Wo rings der Strand erklang,
Der Minne Lied zum Silberton der Saiten
     Aus hundert Burgen drang.

Im leichten Haus, das auf der Woge schwimmet,
     Da wohnt der leichte Muth,
Da wiegt sich jede Freude groß, da glimmet
     Noch jeder Hoffnung Gluth.

Der Ruderschlag verstärkt den Schlag der Herzen,
     Freundschaft und Lieb’ erwacht;
O blickt umher, wie froh die Wellen scherzen,
     Drum scherzt auch ihr und lacht.

Und heller glänzet im Vorüberschweben
     Der Thurm von Dorf und Stadt.
Die Firnen glühn, die niedern Hügel beben,
     Umwallt von Blüth’ und Blatt.

Dort am Gestade schwingen sich die Reben –
     So sagt, wo habt ihr Wein?
Im Doppelstrom durchschwimmen wir das Leben,
     Schenkt ein! schenkt ein! schenkt ein!

Die Wonne wacht und alle Sorgen schlafen: –
     Doch ist des Glücks zu viel;
Es sinkt die Nacht, es öffnet sich der Hafen –
     Ach, schon sind wir am Ziel!

So süße Fahrt laßt uns durch’s Leben träumen,
     Da lebt sich’s noch so gern,
Und wenn’s auch stürmt, wenn hoch die Wogen schäumen –
      – Der Hafen ist nicht fern!