Brussa in Natolien

DCCXXXXIII. Bacharach am Rhein Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Sechzehnter Band (1854) von Joseph Meyer
DCCXXXXIV. Brussa in Natolien
DCCXXXXV. Die Fälle und Brücke von Norwich
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BRUSSA

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DCCXXXXIV. Brussa in Natolien.




Vom Olymp nach Brussa ist eine Viertel-Tagreise, von dem lustigen Haushalt der alten Heidengötter und dem Kriegsgetümmel der Argonauten zum stillen Gebet der Moslemin in den Moscheen und zum Lärmen der täglich aus- und einziehenden Karawanen aber 3000 Jahre; so wunderlich spielen dort Raum und Zeit mit einander. Brussa ist die ewige Stadt des Morgenlandes. Alle möglichen Herrgötter haben da Hof gehalten. Von den unsterblichen, aber leutseligen Bewohnern des Olymps bis zum kriegerischen Herrn der gläubigen Heerschaaren und dem dreiköpfigen Cerberus der griechischen Christenheit hat sie jede Wandlung in Kultur und Völkerleben mit immer neuem Glänze bekleidet und bis vor Kurzem strahlte sie noch in Anmuth, die die Herzen der Dichter begeisterte, und den Sinn ihrer Gäste entzückte. Aus griechischen und römischen Ruinen erhoben sich die schlanken Minarets herrlicher Moscheen, unversiegbar quollen die heißen Wasser, in denen die byzantinischen Kaiser sich badeten; Seidenwurm und Wein gedeihen auch jetzt noch so üppig als zur Phönicier Zeit und wandern auf dem Rücken der Kameele nach allen Himmelsgegenden aus. Neben der Asche der alten bithynischen Könige haben sich die Gebeine der osmanischen Herrschergeschlechter gebettet und wenn uns die Runen der Vergangenheit erzählen, daß Hannibal, der große Römerfeind, flüchtig und geächtet, hier ein Asyl fand und freiwillig den Giftbecher trank, so zeichnet unsere Zeit den Namen eines anderen großen Afrikaners daneben ein, denn Abd-el-Kader, der greise Wüstenfürst, lebt in Brussa das Leben der Verbannung, nachdem er seinem siegreichen Erbfeind, dem Franken, Urfehde geschworen. Noch ein Paar Jahre, und Brussa ist das gemeinsame Grab zweier blut- und geistverwandten Helden, beide Söhne derselben Scholle, beide gebräunt unter derselben Sonne, beide Kämpfer für Freiheit und Glauben, beide Grabträger ihrer Nationen, beide Opfer romanischer Eroberung, – zwei ganz gleiche Unglücksgenossen, die auf fremdem Welttheil, in denselben Mauern, aber von den Endpunkten zweier Jahrtausende sich hier wieder begegnen. War’s nicht ein grandioser Gedanke der finsteren Mächte der Unterwelt, als sie jüngst die Feuer der Tiefe schürten und Brussa’s Moscheen und die hohen Dampfessen der fränkischen Fabriken zur Erde legten, diesem Heldenpaar unter den Ruinen der ewigen Stadt ein gemeinsames Grab zu bereiten, bewacht von der alten Götterburg, dem Olymp, als Denkmal, damit die kommenden Jahrtausende zu ihrer Stätte pilgern?

[129] Aber die Götter thun der Poesie nichts mehr zu Gefallen, seitdem die Poeten sich ihrer schämen. Vom Olymp sind sie ausgezogen und im Kern der Erde lungern und träumen die Cyklopen und lassen ihre Herde erkalten.

Brussa ist die Capitole des Paschaliks von Anatolien und im Range die dritte Stadt im türkischen Reich. Strabo schreibt ihre Gründung dem Veteranen des bithynischen Königsgeschlechts, Prusias I., zu, der sie nach seinem Namen taufte; an den Grenzen des alten Phrygiens und Mysiens gelegen, war sie zur griechischen Blüthezeit schon eine der wichtigsten Plätze Kleinasiens. Schon damals und auch noch unter den Römern versammelten die dort entspringenden heißen Quellen zahlreiche Kranke in ihren Mauern; römische Skulpturen, die an den Umfassungen des alten „Kestell“ (Castellum) noch zu sehen sind, bezeichnen diese Befestigung als ein Bauwerk aus jener Zeit. Im 10. Jahrhundert wurde die Stadt von einer kriegerischen Horde Araber belagert und zerstört. Zur Zeit der Kreuzzüge bleibt sie unerwähnt, und taucht erst wieder im 14. Jahrhundert auf, als die Dynastie Osman, gefolgt von zehn thatkräftigen weltstürmenden Fürsten bis Suleiman I., Brussa zum Centrum ihrer Macht erkor. Binnen einem Jahrhundert wuchs die Bevölkerung der neuen Residenz gewaltig an; Macht, Reichthum, Glaubensfanatismus und Kunstliebe, die damals das Haus Osmans umgaben, schmückten die von Natur schon so reich Bedachte mit den herrlichen und großartigen Denkmälern, die des Muselmanns Stolz, im Fremden Bewunderung jener Vergangenheit erregen. Mußte Brussa auch, als sich der Schwerpunkt der Macht des Eroberers nach dem Abendland verlegte, schon Ende des 14. Jahrhunderts an Adrianopel und später an das unvergleichliche Stambul die Ehre und den Glanz des Herrschersitzes abtreten, so blieb es doch bis auf unsere Tage blühend durch die Ergiebigkeit seiner Gefilde, die Heilkraft seiner Quellen und den Fleiß und die Geschicklichkeit seiner Bewohner. Dem europäischen Handel ist Brussa noch eine der wichtigsten Städte in Kleinasien, dem Staatsschatz der Pforte eine ihrer ergiebigsten Einkunftsquellen und dem Volk der Osmanli wird sie ewig die heiligste im ganzen Reich bleiben, denn sie birgt in ihren hochgewölbten und cypressenbeschatteten Grabstätten die Gründer seiner zerfallenden Größe und Herrlichkeit, Sultane, Scheiche, Propheten und Dichter, bis zu dem Tage, wo Allah alle Moslems im Thal Josaphat zu Gericht ruft.

Das Dampfboot, welches von Konstantinopel Post und Reisende regelmäßig nach Brussa bringt, legt in Ghio, der altgriechischen Kolonie Kios, dem nächstgelegenen Seehafen an der anatolischen Küste von Marmora an. Die Straße geht eine kurze Strecke zwischen Weingärten am Meeresufer hin und steigt dann landeinwärts in einer üppig bewachsenen Thalschlucht bergan. Von da überschreitet sie ein fruchtbares Hochland und senkt sich noch ein Paar Stunden Wegs in die reiche Brussa-Ebene hinab, die sich in einem 3 geogr. Meilen langen und breiten Gürtel um die alte Götterburg, den Olymp und das angrenzende Alpenland windet, das seine über 8000 Fuß hohen Gipfel in schweren kuppigen Massen in die Wolken streckt. Von dieser Seite zeigt sich Brussa [130] auf unserem Bilde. Wie sichtbar, ist die Stadt selbst amphitheatralisch hart am Bergabhange in die Höhe gebaut, überragt von der alten Burg Kestell, mit ihren krenellirten Mauern und Thürmen.

Zahlreiche aus den Schluchten des Olymps hervorbrechende Bäche durchschneiden die Stadt und die Ebene, um sich in den Nilufar zu ergießen, einen wilden Alpenstrom, der den Fuß des Gebirges badet und ein herrliches Thal, dann die Ebene durchströmt. Oberhalb, im Bereiche des alten Kestell, liegt ein großes, von lebendigen Quellen gespeistes Wasserbassin, das durch unterirdische Leitungen zahlreiche öffentliche Brunnen in der Stadt versorgt. Im Mittelalter genügte jene alte Befestigung, Brussa zu einer schwer einzunehmenden Stadt zu machen, während selbst die neuere Citadelle jetzt gegen einige auf den nächsten Berghöhen errichtete Batterien keinen Tag zu halten wäre. Auch scheinen die Türken so wenig an die Nothwendigkeit einer Vertheidigung mehr zu denken, daß sie die Geschütze in den Werken verrosten und die Garnison verkommen lassen. Die Neuzeit hatte, außer ein Paar Brücken, Mühlen und Fabrikanlagen, wenig stattliche Bauwerke aufzuweisen. Der Palast des Pascha bedeckt mit seinen Gärten, Dienstgebäuden, Salanolik, Harem und dazwischen liegenden Höfen einen weiten Raum, zeigt aber in seinen hohen weiß getünchten Kasernenwänden keine Spur von Styl. Ehrwürdige Bauten sind die feuerfesten und altersgrauen Chane (Karawanserais), ein oder zwei Stock hohe, im Quadrat angelegte Fremdenherbergen von dickem fensterlosem Mauerwerk, in dessen nur durch eine Thüre mit der Straße in Verbindung stehenden Höfen zwei-, vier- und mehrfüßige Geschöpfe in Eintracht beisammen lagern. Auch die meisten Wohnhäuser waren, zum auffallenden Unterschied voll anderen orientalischen Städten, sehr massiv aus Stein gebaut. Die Zierde und der Stolz Brussa’s aber bleiben seine Werke muhamedanischen Glaubenseifers, die zu den edelsten Erscheinungen in der Geschichte der Architektur und denselben Jahrhunderten angehören, in denen auch die kirchliche Baukunst des Abendlandes ihre Triumphe feierte, – seine Moscheen und Sultans-Gräber.

Brussa ist par excellence die Moscheen-Stadt, denn es hat deren so viel als Tage in der Woche, kleinere Gotteshäuser aber nicht weniger als Tage im Jahr, wie die türkischen Schriftsteller aufzählen, daher die Minarets so zahlreich sind, wie in einer belgischen Fabrikstadt die Feueressen. Als die älteste Moschee ehrte man die des Bajasid, die in einem halbverfallenen Stadttheil gelegen, noch von roher ungeschlachter Bauart ist; eine seltsame Aufhäufung der verschiedensten Bogenkonstruktionen und geschmackloser Ornamente, die sich da nebeneinander vertragen müssen. Das einfache Grabmal würde keiner Erwähnung werth seyn, wenn es nicht die Asche jenes wilden Padischa enthielte, der durch Brudermord zum Throne gelangte und zu viel Stolz besaß, um nach dem Unglückstag von Angora von seines Siegers Gnade zu leben. In Pisidien tödtete ihn ein Schlag. Die Seinen nannten ihn Jildirim den „Blitz“, weil er wie ein Wetter bald an die Donau fuhr, Serbien zu knechten oder eine Königstochter nach seinem Harem zu entführen, bald die Akropolis des Kekrops bestürmte, bald nach Morea, bald nach Armenien an der Spitze seiner Janitscharen einen Raubzug that. Der todte Bajasid kehrte, was dem lebenden nicht mehr vergönnt war, [131] an die Stätte zurück, wo er Hof gehalten. Eine Viertel-Stunde weiter, auf einem in die Ebene verschlingenden Hügel, steht die große Moschee Emir Sultana, mit einem prachtvollen Treppen-Aufgang, der die ganze Breite des Hügels einnimmt. Sie bildet im Innern ein kolossales, weiß getünchtes Mauerquadrat, an der einen Seite mit einem stattlich aufgeputzten und von riesigen Wachskerzen strahlenden Altar; künstlich verschlungene Koranverse bedecken die Wände, in Gold-Schriftzügen auf schwarzem Grunde geschrieben. In der Mitte des Hofes sprudelt eine Fontaine. Weiter hinauf in der Ebene liegt Jeschil Imaret, die „grüne Stiftung“, eine kleine Stadt von Moscheen, Sultans-Grabstätten und dazu gehörigen Spitälern, Wohlthätigkeits- und Lehr-Anstalten. Ihren Namen verdankt sie den grünen, mit persischem Porzellan bekleideten Kuppeln, deren vier der großen Moschee, eine fünfte dem herrlichen Grabmal angehören, welches Mohamed I., der kunstverständigste unter den Beherrschern Brussa’s, sich noch bei seinen Lebzeiten errichtete. Auf einer erhöhten Terrasse, unter dem Portal der Moschee, plätschert ein schöner Brunnen seine kühlen Wasser in ein weißes Marmorbecken, und unter dicht belaubten Bäumen lagern da die Pilger, Angesichts einer paradiesischen Natur, bis sie der Muezin zur Andacht ruft. Die Moschee selbst ist an Schönheit und Reichthum ein Meisterwerk der Baukunst. Von den edelsten Verhältnissen, ist es mit Ornamenten aus den mannigfaltigsten und kostbarsten Marmorn prächtig geschmückt. Die Wände des Innern und zweier symmetrisch angelegten Seiten-Rotunden spiegeln Weiß in Blau die Inschriften des Korans wieder, wie Perlenstickerei auf Sammtgrün; der rothmarmorne Altar (Mihrab) ist mit einer Buchstaben-Guirlande eingefaßt, die dem kundigen Auge die Größe Allahs darstellt. Von derselben originellen Pracht war das Grabmal des Sultans. An seinen Sarkophag, der mit den kostbarsten persischen Shawls behängen war, reiheten sich an 30 Särge seiner Prinzen und Töchter. Die achtseitige Umfassungsmauer, über der sich die hoch aufstrebende Kuppel erhob, war aus blauem Porzellan und mit Koran- und Dichtersprüchen beschrieben.

So sehr jeder Beschauer von der reizenden „grünen Stiftung“ entzückt ward, so wartete seiner doch noch ein imposanterer Eindruck, wenn er die nahe gelegene Ulu Dschami, die eigentliche Kathedrale Brussa’s, besuchte, das gemeinsame Werk der Sultane Murad, Bajasid und Mohamed, dreier Menschenalter, vom Großvater bis zum Enkel. Die an den anderen Tempeln beschriebene Pracht fand sich hier in noch gesteigerterem Maße, und die Vereinigung derselben mit kolossalen Dimensionen und der Kostbarkeit der Stoffe machte für den Kunstfreund den Besuch dieser Moschee zum Glanzpunkt seiner Genüsse in Brussa. Geschichtlich merkwürdig war eine ehemalige griechische Klosterkirche, in deren Hallen die Gründer der osmanischen Macht, Osman und Achan, mit ihren Familien beigesetzt wurden. Dies uralte Kloster liegt innerhalb der Mauern des Kastells. Im reinsten gothischen Styl erbaut, ist es zum Theil Ruine und von wild wuchernden Gärten umschlossen; aber die Gruft ist noch in der den großen Todten würdigen Pracht erhalten; am Gewölbe glüht der blutrothe Halbmond auf silbernem Grunde; [132] golddurchwirkte Purpurtücher umhängen die Sarkophage und der weiße Turban mit diamantener Agraffe bezeichnet die Sultanswürde der Eingesargten. Der Geist der osmanischen Geschichte geht in diesem ehrwürdigen Mausoleum noch um und prophezeit dem denkenden Menschen von der Genesis und dem Untergang alles Großen auf der Erde. – Das Kastell von Brussa ist verfallen; nur noch die flankirten Mauern und theilweise erhaltenen Thürme aus großen Granitblöcken beweisen seine frühere Bestimmung und seine Herkunft von der Hand römischer Baumeister. Da ist’s, wo nach der Sage der alten Geschichtsschreiber der große Afrikaner, von Prusias verrathen und von den Schaaren der Römer belagert, sich den Tod gab.

Wie allenthalben im heutigen Türkenreiche, trägt auch Brussa schon längere Zeit die Zeichen des Verkommens an sich, weniger im Aeußeren, als durch das auffallende Sinken der Einwohnerzahl, unter denen hier im Herzen des osmanischen Lebens in der letzten Periode hauptsächlich die Rajahs und das europäische Element prosperirten. Während v. Hammer im Jahre 1818 die Bevölkerung auf 100,000 Seelen schätzen konnte, betrug sie im vorigen Jahre kaum noch 70,000, unter denen 10,000 Armenier, 7000 Griechen und mehrere Tausend Juden und Franken waren. Die Handwerke, welche eine unseren Innungen ähnliche Organisation haben, und die Fabriken befinden sich größtentheils in den Händen der Rajahs; die blühenden Seidenwebereien namentlich, welche im größten Maßstabe mit europäischen Maschinen betrieben werden und mit den besteingerichteten Fabriken von Lyon und Wien rivalisiren, gehören reichen armenischen Bankiers. Der Weinhandel ist ein bedeutendes Exportgeschäft fränkischer Häuser geworden und versorgt, außer Konstantinopel und andern weintrinkenden Städten der Türkei, das Innere Rußlands. Seine politische Wichtigkeit, die ihm die centrale Lage zwischen den beiden Meerespforten, den Dardanellen und dem Bosporus, verlieh, hat Brussa längst an Konstantinopel abgetreten. Noch aber dient es zum Ausgangspunkt der Pilger- und Handels-Karawanen von und nach dem Innern Asiens.

In den letzten Tagen des vergangenen Februar hat eine furchtbare Katastrophe das alte Brussa heimgesucht. Die berühmten heißen Quellen in der Umgebung der Stadt und die früher schon vorgekommenen Erderschütterungen zeugen von unterirdischem Feuer, welches hier seinen Herd hat und öfters schon Erdbeben herbeiführte. Nach einem heftigen Sturm und Regen in jenen denkwürdigen Tagen erfüllten die Anzeigen einer nahen Katastrophe plötzlich die Einwohner Brussas mit panischem Schreck. Unerträgliche Gewitterschwüle und heftiger Schwefelgeruch erfüllten die Luft, der Himmel umnachtete sich, Blitze zuckten von allen Seiten abwechselnd mit dem Krachen des Donners und in furchtbaren Konvulsionen erbebte die Erde. In heftigeren und rascheren Schlägen folgten die Erschütterungen und hoben mit einem Mal die tausendjährigen Mauern aus ihren Fugen. Der weite Umkreis der menschenerfüllten Stadtviertel erdröhnte vom Einsturz der Moscheenkuppeln und vom Fall der hohen Minarets; kaum eine der vielen hundert blieb unversehrt; ganze Straßen verwandelten sich in Trümmerhaufen, und die mächtigsten massivesten [133] Bauwerke, welche Ewigkeiten zu überdauern schienen, wurden aus ihren Fundamenten gelöst und zur Erde gelegt; ganze Familien, Schaaren von Betern in den Moscheen und von armen Spinnerinnen in den Fabriken fanden ihr Grab unter den Ruinen. Die Erdstöße wiederholten sich in längern und kürzern Pausen während mehrerer Monate. Feuersbrünste brachen aus und beförderten das Werk der Zerstörung. Nur langsam und zögernd kehren die flüchtigen Einwohner zurück und beginnen mit dem Wiederaufbau ihrer Wohnstätten; viele bleiben ganz aus. – Schwerlich wird sich Brussa ganz wieder von diesem schweren Mißgeschick erholen, und seine zerstörten Monumente alter Pracht und Herrlichkeit bleiben für immer verloren. –