Austro-russische Invasion der Schweiz

Austro-russische Invasion der Schweiz
Teil von: Zweiter Koalitionskrieg

Österreicher und Franzosen im Klöntal
Datum 1798–1800
Ort Östliche und südliche Schweiz
Ausgang Französischer Sieg
Konfliktparteien

Romisches Reich Heiliges 1400 Heiliges Römisches Reich
Habsburgermonarchie Österreich
Russisches Kaiserreich 1721 Russland
Großbritannien Konigreich Grossbritannien

Frankreich 1804 Frankreich
Helvetische Republik Helvetische Republik

Befehlshaber

Habsburgermonarchie Erzherzog Karl
Habsburgermonarchie Hotze (†)
Habsburgermonarchie Kray
Russisches Kaiserreich 1721 Suworow
Russisches Kaiserreich 1721 Korsakow

Frankreich 1804 Massena
Frankreich 1804 Lecourbe
Frankreich 1804 Soult
Frankreich 1804 Molitor
Frankreich 1804 Moreau
Helvetische Republik Keller
Helvetische Republik Weber (†)
Helvetische Republik Salis-Seewis

Truppenstärke

Russisches Kaiserreich 1721 (50'000)
Habsburgermonarchie (30'000)

Frankreich 1804 (80'000)
Helvetische Republik (30'000)

Verluste

Habsburgermonarchie 65'000
Russisches Kaiserreich 1721 17'000

Frankreich 1804 41'000
Helvetische Republik N/A

Die austro-russische Invasion der Schweiz war Teil des Zweiten Koalitionskriegs, der während Bonapartes Ägypten-Expedition stattfand. Mit ihm wollte ein Bündnis monarchisch regierter Staaten in Frankreich und in dessen Tochterrepubliken das Ancien Régime wiederherstellen. Die Kämpfe des Jahres 1799 in der Helvetischen Republik, an denen sich auf beiden Seiten auch Schweizer beteiligten, waren die blutigsten der Schweizer Geschichte.

  1. Abgesetzt und von Kriegsgericht verurteilt. Adolf Frey: Die helvetische Armee und ihr Generalstabschef J. G. v. Salis-Seewis im Jahre 1799. F. Schultheß, Zürich 1888, S. 34 f. (e-rara.ch).
  2. Auch für Austro-Russen: Stand 25. Sept. 1799, ganze Schweiz. Carl von Clausewitz: Die Feldzüge von 1799 in Italien und der Schweiz. 2. Theil. Ferdinand Dümmler, Berlin 1834, S. 106–108 (Digitalisat).
  3. Nie alle gleichzeitig unter Waffen. Adolf Frey: Die helvetische Armee und ihr Generalstabschef J. G. v. Salis-Seewis im Jahre 1799. F. Schultheß, Zürich 1888, S. 24 (e-rara.ch).
  4. Auch für Austro-Russen: Gefallene, Verwundete, Gefangene, Desertierte und Vermisste; kumulierte Werte für bedeutendste Kampfhandlungen, einschliesslich derjenigen in Grenznähe. Gaston Bodart (Hrsg.): Militär-historisches Kriegs-Lexikon (1618–1905). C. W. Stern, Wien/Leipzig 1908, S. 327–329, 332 f., 335 f., 340 f., 343 f., 352 f. (Textarchiv – Internet Archive).
  5. Namentlich in der Cisalpinischen und der Piemontesischen Republik in Norditalien sowie der Batavischen Republik in den Niederlanden.
  6. Zusätzlich war die Schlacht bei Näfels am 1. Oktober «the bloodiest action of the War of the Second Coalition». Steven T. Ross: The A to Z of the Wars of the French Revolution. Scarecrow Press, Lanham, Maryland 2010, ISBN 978-1-4616-7238-8, S. 20, 36 (Digitalisat).