Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen

Ulm–Sigmaringen
Streckennummer (DB):4540
Kursbuchstrecke (DB):755
306a (1946)
Streckenlänge:92,672 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:D4
Stromsystem:ehem. Ulm Hbf–Ulm-Söflingen:
15 kV 16,7 Hz ~
Minimaler Radius:224 m
Streckengeschwindigkeit:160 km/h
Zugbeeinflussung:PZB, ZUB 262
Zweigleisigkeit:Ulm Hbf–Herrlingen
von Augsburg
von Neu-Ulm
von Friedrichshafen
0,000 Ulm Hbf 478 m
nach Ulm Rbf
nach Stuttgart (Schnellfahrstrecke)
nach Aalen und nach Stuttgart
Ulm Hbf Em Nord–Ulm Rbf
0,700 Ulm Hbf Em Brücke
0,800 ehem. Tunnel Blaubeurer Tor (30 m)
2,356 Ulm-Söflingen 484 m
von Ulm Rbf
3,000 Ulm-Söflingen Em West
3,055 Blau (30 m)
5,646 Blaustein (früher Ehrenstein) 492 m
6,620 Blaustein West (ab 1905, bis circa 1970 Klingenstein)
7,044 Blau (28 m)
7,415 Herrlingen 497 m
11,150 Arnegg
13,805 Blaubeuren Merkle (Awanst)
15,208 Gerhausen (seit 1910) 516 m
15,912 Blau (91 m)
16,433 Blaubeuren 518 m
22,611 Schelklingen 535 m
nach Reutlingen
24,049 Schmiechen 543 m
28,220 Allmendingen 519 m
Anschluss Schwenk Zement
32,100 Berkach
33,497 Ehingen (Donau) 510 m
34,835 Ehingen (Donau) Zellstoffwerk (Awanst)
Anschluss Sappi Papierfabrik
36,780 Dettingen (b Ehingen)
40,604 Rottenacker 501 m
Anschluss Rail Hub Rottenacker
44,866 Munderkingen 506 m
47,700 Untermarchtal (bis 1982)
52,494 Rechtenstein 516 m
Übergang zur Feldbahn Rechtenstein
52,723 Donau (116 m)
57,321 Donau (50 m)
57,630 Zwiefaltendorf 524 m
58,409 Donau (121 m)
61,565 Unlingen (Awanst, ehem. Hst)
von Bad Schussenried
65,173 Riedlingen 530 m
67,710 Neufra (Donau)
70,990 Ertingen 539 m
von Isny
76,2+211 Herbertingen 548 m
76,2+300
76,498
82,362 Mengen 560 m
nach Radolfzell
83,900 Ennetach
86,030 Scheer
86,270 Schlossbergtunnel (95 m)
86,423 Donau (117 m)
88,632 Sigmaringendorf (Abzw)
von und nach Hanfertal
89,061 Sigmaringendorf Hp (ehem. Bf) 575 m
von Krauchenwies
92,197 Donau (64 m)
von Engstingen
92,670 Sigmaringen 572 m
nach Tübingen

Quellen:

Die Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen ist eine Hauptbahn in Baden-Württemberg. Sie verläuft von Ulm über Riedlingen nach Sigmaringen. Dabei folgt sie bis Blaubeuren der Blau, bis Schelklingen der Ach, bis Ehingen (Donau) der Schmiech und ab dort der Donau.

Zusammen mit dem kurzen Abschnitt Inzigkofen–Sigmaringen der Bahnstrecke Tübingen–Sigmaringen und der Bahnstrecke Tuttlingen–Inzigkofen wird sie auch als Donautalbahn beziehungsweise Donaubahn bezeichnet; der erste Abschnitt wird auch Blautalbahn genannt. Die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen bauten die Strecke zwischen 1865 und 1873; seit 1901 ist sie in Verbindung mit der Bahnstrecke Plochingen–Immendingen, der Schwarzwaldbahn und der Höllentalbahn Teil der überregionalen Eisenbahnverbindung von Ulm nach Freiburg im Breisgau. Ihre Brücken, Stellwerke, Böschungen, Wärterhäuschen, Tunnel und Bahnhöfe sind heute eingetragene Kulturdenkmäler.

  1. Infrastrukturregister. In: geovdbn.deutschebahn.com. DB Netz AG, abgerufen am 17. April 2021.
  2. Trassenportal – Stammdaten. In: dbnetze.com. DB Netz AG, Dezember 2020, abgerufen am 5. Mai 2021.
  3. VzG-Strecke 4540 Ulm Hbf [TU] → Sigmaringen [TSIG]. In: via.bahnkonzept.de. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  4. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.
  5. Bahnsteighöhen müssen auf möglichst große Barrierefreiheit ausgerichtet sein. Pressemitteilung vom 9. Januar 2018 auf baden-wuerttemberg.de, abgerufen am 23. März 2025
  6. Falko Hahn (fah): Donautalbahn ist Kulturdenkmal. In: Südkurier vom 16. September 2006.