Die Ruinen von Niniveh

DCCXCVIII. Der Markt in Vittoria (Spanien) Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Siebenzehnter Band (1856) von Joseph Meyer
DCCXCIX. Die Ruinen von Niniveh
DCCC. Maiden-Rock am Mississippi
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DIE RUINEN VON NINIVEH

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DCCXCIX. Die Ruinen von Niniveh.




Das Land „zwischen den Strömen,“ das alte herrliche gesegnete und gepriesene Mesopotamien, das sich mit den Ufern des Indus streitet um die Priorität der Menschheits-Wiege, ist das Mumienfeld für die Städte-Riesen der alten Welt.

Wenn man den Tigris hinab gen Mossul fährt, so tritt man ein in eine weite todtenstille Ebene. Der Boden ist den größten Theil des Jahres von der Sonnengluth gedorrt; kein Baum belebt die öde Gegend, und nur selten taucht hie und da ein elendes arabisches Dorf auf. Wer ahnete, daß diese Wüste einst ein blühendes und fruchtbares Gefilde war, Jahrhunderte lang der Sitz eines mächtigen und civilisirten Volkes? Und doch, hier, in der Gegend des jetzigen Mossul, lag das alte Niniveh, die Weltstadt, größer als das heutige London, voller Leben und Thätigkeit, voller Reichthümer und Glanz, voller Luxus und Sittenlosigkeit. Hier standen in orientalischer Pracht und Ueppigkeit die Throne jener Assyrer-Könige, die über ein halbes Jahrtausend die Herrschaft über ganz Oberasien behaupteten; hier koncentrirte sich die ganze Macht ihres gewaltigen Reiches, die ganze Kultur der damaligen bekannten orientalischen Welt, von da flutheten sie westwärts nach den Küsten des mittelländischen Meeres. Seit zwei Jahrtausenden nun schon ist das Herz des Ostens in Erstarrung versunken und ein anderer ferner Welttheil ist zum Tempel geworden, der die heilige Flamme der Gesittung bewahrt, und andere Völker weben weiter am Faden der Menschengeschichte.

In der Tradition vom alten Niniveh reicht die Mythe der Geschichte die Hand; sie nennt als Gründer des Reiches und Erbauer seiner Kapitole Ninus, den gewaltigen Krieger. Mit seiner Geschichte ist die der Semiramis eng verflochten. Die Tochter einer syrischen Fischgöttin, wurde sie als neugebornes Kind ausgesetzt und von Tauben wunderbar ernährt. Von außerordentlicher Schönheit und eben so tapfer als klugen Geistes entzündete sie des großen Ninus Herz zu heftiger Liebe und erhob sich zu seiner Gemahlin. Nach seinem Tode herrschte sie über das Reich, erbaute Babylon mit überschwenglicher Pracht, unternahm gewaltige Eroberungszüge, bezwang Aegypten und Aethiopien und drang bis Kleinasien und Arabien; nur an Indien scheiterte ihre Macht. Zuletzt verschwand sie von der Erde. Dreißig Menschenalter hindurch wucherte nun asiatisches Despotenthum in dem Schooße der herrlichsten [178] Zone der Erde, alle Kanäle des Reichthums der bezwungenen Länder ergossen sich vor dem Thron entarteter Königsgeschlechter, Mark und Blut der unterjochten Nationen wurden in den Palästen von Niniveh und Babylon in unerdenklicher Lust und Pracht vergeudet, bis endlich eine Empörung der mißhandelten Völker den morschen Thron in Trümmer brach. Damals ging die Vergeltung in der Geschichte gar langsamen Schritts; die Empires unserer Zeit wachsen auf magererem Boden und können ihre Lebensdauer wenigstens nicht nach Menschenaltern rechnen. – Das assyrische Herrscherreich schloß mit Sardanapal, der sein ganzes Leben als Weib verkleidet und unter weibischen Belustigungen verbracht; als die Feinde in die Stadt drangen, bestieg er einen Scheiterhaufen und verbrannte sich sammt seinen Schätzen, Weibern und Verschnittenen. Das prächtige Niniveh wurde zerstört. Die Stürme der Jahrhunderte fegten über die Stätte, und von der Riesenstadt, von dem Volke, das da gehaust, von der Civilisation, die hier geblüht hatte, schwand jegliche Spur von hinnen.

Auf wunderbare Weise hat die allerjüngste Zeit das Dunkel, das auf der Geschichte jener grauen Vorzeit ruht, vielfach erhellt. Dies geschah durch die Aufdeckung der Ruinen von Niniveh. Gleich dem Geologen, der im Gestein die Geschichte der Erde liest und aus ihren Runen die Bilder früherer Schöpfungsperioden entwirft, haben Alterthumsforscher den Boden der alten Königsstadt durchwühlt und vergegenwärtigen aus den gefundenen Ueberresten den Zustand einer Jahrtausende alten Kultur.

Das hauptsächlichste Verdienst um diese Entdeckung gebührt dem Engländer Layard; sein Name ist unzertrennlich mit dem neuerstandenen Niniveh verbunden. Dieser kühne und kenntnißreiche Mann, der seit seiner Jugend den Orient bereist hatte, kam zu Anfang der vierziger Jahre auch nach Mossul. Immer fühlte er, wie er selbst sagt, einen unwiderstehlichen Drang, in die Gegenden jenseit des Euphrat vorzudringen, welche von der Geschichte und Sage als die Wiege der Weisheit des Westens bezeichnet werden.

In der Umgegend der Stadt Mossul erheben sich zahlreiche künstliche Hügel und bilden auf dem linken Ufer des Tigris eine Art Halbkreis. Diese seltsam geformten Anhöhen, oft 700–800 Fuß im Umfang haltend, im Frühling mit der üppigsten Vegetation des Südens bekleidet, im Sommer verbrannt und kahl, erregten Layards Aufmerksamkeit; unter ihnen ahnte seine Phantasie die verschütteten Herrlichkeiten einer großen Vorzeit. Seine Ansicht fand Bestätigung, als um dieselbe Zeit (1843) der französische Konsul Botta in einem benachbarten Dorfe Khorsabad Nachgrabungen veranstaltete und bedeutende Entdeckungen machte. Jetzt ließ es Layard keine Ruhe mehr. Etwa 2 Meilen im Süden der Stadt, am Ende eines einsamen Höhenzugs, ragt in Pyramidenform ein Hügel auf; unten zieht der Tigris vorüber. Diesen Ort, im Land der Nimrod-Hügel geheißen, ersah sich Layard aus, und hier begann er mit einigen Arbeitern seine Nachforschungen.

Der glänzendste Erfolg hat im Lauf der Jahre seine Bemühungen gekrönt. Aber man muß von den [179] Schwierigkeiten, Gefahren und Drangsalen lesen, welche dieser Mann, allein unter einer halbwilden Bevölkerung, dem Argwohn eines türkischen Pascha Preis gegeben, anfangs ohne ausreichende Mittel und Werkzeuge für seine Unternehmung, aller Unbill eines tückischen Klima’s ausgesetzt, zu bestehen hatte, um ganz von Bewunderung ergriffen zu werdet: für den Eifer und die Energie, womit der kühne Forscher alle diese Hindernisse überwand und so großartige Resultate zu Tage förderte.

Wie Botta zu Khorsabad, stieß auch Layard bald auf Mauerwerk, Platten mit Figuren und Keilinschriften; es kamen Hallen, Kammern, Gänge zum Vorschein; endlich lag der Plan eines ungeheueren Palastes, mit mannichfachen Anbauten, umgeben von festen Wällen und Gartenanlagen, vollständig aufgedeckt. Ein zweiter Hügel, der von Kujundschik, Mossul gegenüber, lieferte nicht minder reiche Ausbeute, und im Verlauf seiner 5jährigen Arbeiten hatte Layard eine ganze Reihe solcher Königspaläste enthüllt und die zahlreichen Hallen, Kammern, Säle und Gänge theils durch offene Graben, theils durch Schächte und Tunnels genau erforscht. In Khorsabad wurden inzwischen die Nachgrabungen mit gleichem Erfolg betrieben. Es darf nicht auffallen, daß immer nur Ruinen ähnlicher palastartiger Gebäude gefunden wurden. Man muß sich erinnern, daß, wie die orientalischen Fürsten noch heut zu Tage, so auch die Könige jenes alten Volkes, jeglicher nach seiner Thronbesteigung, einen Palast baute, in dem er vorzugsweise residirte. Man wählte eine natürliche Erhöhung des Bodens; auf dieser Grundlage erhoben sich mächtige Bauten, geräumige Terrassen aus Backsteinen; der Palast selbst bildete die Spitze des künstlichen Hügels. Nur dergleichen Hügel hat man bisher untersucht; die eigentliche Stadt liegt viel tiefer vergraben. Alle jene Paläste waren so umfangreich wie prachtvoll; ihre Wände fand man mit Marmor- und Alabasterplatten bekleidet und mit Basreliefs und Inschriften, in den lebendigsten Farben, verziert. An den Thüren erheben sich kolossale Skulpturen, geflügelte Stiere und Löwen mit Menschenköpfen, die Embleme der Stärke, und imposantes Bildwerk aller Art. – Welch prachtvollen Anblick mußten die jetzt so öden Ufer des Tigris zu der Zeit darbieten, als jene wunderbaren Königspaläste wie strahlende Kronen von den Höhen niederschauten auf eine üppige Landschaft voll prunkender Gärten, künstlicher Seen, unermeßlicher Städte, riesenhafter Tempel, Thore, Terrassen, Wasserleitungen und Bauwerken der wundersamsten Art, und auf eine Bevölkerung, die mit allen Attributen des Glanzes und Reichthums angethan und in allen Genüssen der alten Welt erfahren, die Ebene durchwogte und ab und zu sich auf den Straßen drängte, die das Land nach allen Winden durchfurchten. Jetzt zieht der Schakal und die Hyäne diese Straßen und aus den bunten Blumenteppichen, in die sich im Frühling die Ebene und die Ruinenberge kleiden, leuchten die schwarzen Zelte der Araber und die weißen der türkischen Reiter, deren Rosse hier auf die Weide gehen; – oder im Sommer, wenn die heißen Wirbelwinde der Wüste über die Plötzlich verdorrende Ebene [180] wehen und die leichtgebauten Wohnungen und Zelte mitnehmen, sucht alles Leben, bei verdunkelter Luft halb erstickt und geblendet, in den Laufgräben der Ausgrabung Schutz.

Wenn man die Hügel ersteigt, erzählt Layard, sieht man noch lange nichts von einem Gebäude. Aber wildaussehende Wesen mit fliegenden Haaren in kurzem Hemd, Possen reißend, Alle wie Verrückte hin- und herlaufend, tauchen aus der Tiefe auf. Es sind die arabischen Arbeiter, die den Schutt aus den Gräben tragen, jeder mit seinem Korb, den er am Rand des Hügels in einer Staubwolke ausleert, um dann tanzend und schreiend, den Korb über den Kopf schwingend, wieder zu verschwinden. Im großen Laufgraben steht vielleicht ein Beduinenscheik der Wüste mit seinem Gefolge, den das Gerücht von den Wundern dieses Berges herbeigezogen. Sie führen die lange Lanze, oben mit dem Straußfederbüschel und hinter sich ihre Stute. Zwischen zwei riesenhaften geflügelten Löwen, die ein Portal bilden, steigt man hinab in die Gräben, wo die Chaldäer arbeiten mit der Hacke im dicken Staub. Es sind die stärkeren Gebirgsbewohner, nestorianische Griechen, aus dem kurdischen Gebirg, dessen schneebedeckte Höhen in weiter Ferne sichtbar sind; sie tragen kegelförmige Filzmützen und gestreifte Anzüge. Kurdische Musik wird laut in irgend einer Ecke, und wenn sie die umherlaufenden Araber hören, stimmen sie ihr Kriegsgeschrei an und arbeiten mit verdoppeltem Eifer.

Als zuerst der ungeheure Kopf eines der großen menschenköpfigen Löwen zum Vorschein kam, mannshoch, vollruhiger Majestät, mit feingeflochtenem Bart und in eine hohe Mütze gekleideten Hörnern, warfen die Araber ihre Körbe weg, liefen nachdem entfernten Mossul, und riefen durch die Bazars: Nimrod sey erschienen! Sogleich bildete sich eine Prozession zum Pascha und protestirte gegen Unternehmungen, welche so arg gegen die Gesetze des Koran verstießen. Ein Beduinenschwarm, der auf die Nachricht herbeigesprengt war, trieb die Arbeiter hinweg mit dem Geschrei: Es ist kein Gott außer Gott und Mohammed ist sein Prophet. Der Scheik entschloß sich endlich, hinabzusteigen, und gab sein Urtheil ab: „Das ist kein Werk von Menschenhänden, sondern von jenen ungläubigen Riesen, von welchen der Prophet, Friede sey mit ihm! gesagt hat, daß sie größer wären, als die größten Dattelbäume; das ist eines der Götzenbilder, welche Noah, Friede sey mit ihm! vor der Sündfluth verfluchte!“ In dieser Meinung, welche das Ergebniß einer sorgfältigen Untersuchung war, sagt Layard, stimmten alle Umstehenden überein. – Ist es ein Wunder, wenn diese kolossalen Bildwerke noch heute imponiren? Auch die alten Hebräer haben diese Formen geheiligt, diese Zusammensetzung aus den gewaltigsten Geschöpfen der Erde, Menschenhaupt, Stier- oder Löwenleib mit Adlerflügeln, und haben sie als Cherubim zu Wächtern des Paradieses, zu Trägern von Gottes Thron, zu Hütern der Bundeslade im Allerheiligsten des Tempels gemacht!

Von größter Bedeutung für die Kenntniß des Kulturzustandes jenes alten merkwürdigen Volkes sind die Basreliefs, welche die Wände der meisten Paläste in Unzahl überdecken. Es sind Darstellungen der verschiedensten [181] Art: Festaufzüge der Könige mit ihren Hofdienern, Eunuchen, Kriegern und Priestern; namentlich aber kriegerische Scenen, Schlachten, Belagerungen und Aehnliches. Da sieht man eine belagerte Burg und den Sturmbock gegen sie in Arbeit, den man von oben mit einer Kette zu fangen, mit geschleudertem Feuer zu zerstören sucht; – dort eine Schlacht, den König im Wagen stehend und den Pfeil abdrückend, während das Zeichen der höchsten Gottheit, eine Figur im geflügelten Kreis, über ihm schwebt und gleichfalls schießt. Auf einem Bildwerke sieht man einen Mann das Sprachrohr handhaben, um Arbeitern, die einen mächtigen Tempel aufführen, Befehle zu ertheilen; ein anderes zeigt, daß man Hebel und Walze auf’s Beste zu gebrauchen verstand. Hier setzt der König über einen Fluß; er steht in seinem Wagen im Boote, während die Pferde, am Zügel gehalten, nachschwimmen. Dort geht ein Zug Krieger, welche Götterstatuen tragen, immer zu vieren einen Thron mit der stehenden oder sitzenden Figur der Gottheit. Eine der Platten zeigt sogar, der Inschrift nach, den König Sennacherib (den Sanherib der Bibel), der eben einen Bau beaufsichtigt, an dem die von ihm fortgeführten Juden mitarbeiten, deren Physiognomie auf’s Trefflichste gezeichnet ist. Die 180 Fuß lange Façade eines der Paläste schmücken zehn gigantische Stiere und sechs menschliche Kolosse. In einem anderen Gebäude stieß man auf eine Reihe kleinerer Zimmer; in ihnen befand sich das Archiv der Könige. In drei verschiedenen Sprachen abgefaßt, liegen dort die öffentlichen Urkunden auf Tafeln oder Cylindern von gebranntem Thon geschrieben: ein kostbares und vielversprechendes Material für die Geschichte, seitdem der deutsche Forschungsgeist auch die Keilschrift entziffert hat. Außer diesem finden sich Erzgefäße aller Art, Kessel, Becher, Schüsseln, Glocken, Knöpfe, Vieles kunstreich verziert mit Menschen- und Thiergestalten.

Diese Kulturreste, deren Reichthum und Mannichfaltigkeit wir hier nur andeuten können, geben ein treues Bild assyrischen Lebens, seiner Sitten, Gebräuche und Formen, und erwecken einen hohen Begriff von seinem Bildungsgrad. Es tritt ein Volk vor unsere Augen, das sich in die kunstreichen glänzenden Gewänder Babylons kleidete, dessen tägliche Geräthschaften Zierlichkeit der Formen auszeichnete, das Gemächer liebte mit glänzenden Gemälden, nicht ohne feine Zeichnung der Linien; ein Volk, das in Skulptur und Architektur einen ganz eigenthümlichen Styl besaß und das seine Tempel und Paläste mit Werken der plastischen Kunst schmückte, welche hohe künstlerische Kraft verrathen und in der Darstellung aller Gegenstände, der Menschen- und Thierformen, wie der Pflanzengestalten, von origineller Meisterschaft sind. Zwar die vollendete Schönheit der idealen Menschengestalt erreichte jene Plastik noch nicht; dieses Geheimniß blieb dem Meißelschlag des griechischen Genius aufbewahrt; aber Alles, was wir sonst von altasiatischer Kunst kennen, steht weit zurück hinter den assyrischen Schöpfungen, deren Geist und Freiheit in der Zeichnung, deren Kraft und Energie in den Formen, deren künstlerische Einsicht in die Gruppirung, mit einem Worte, deren Leben jeden sinnigen Beschauer mit Freude und Bewunderung erfüllt.

[182] Die Nachgrabungen wurden in den letzten Jahren von englischer wie von französischer Seite mit Wetteifer fortgesetzt. Mehr als 30 neue Hügel hat man bereits durchsucht und immer neue Reichthümer der Skulptur und Baukunst an’s Licht gebracht. Nicht mehr auf vereinzelte Denkmäler richtet sich die Aufmerksamkeit, sondern auf eine ganze Stadt, deren Plan sich allgemach entschleiert, auf ein ganzes System von Architektur, das den mannigfachsten Zwecken, der kriegerischen Vertheidigung, der Verzierung der Paläste und der Verschönerung einer ungeheueren Häusermasse diente. Schon ist man der Mauer der Stadt auf die Spur gekommen, und hat eines der alten Riesenthore, in wunderbar erhaltenem Zustande, bloßgelegt, und so wird, wie Pompeji und Herkulanum, auch Niniveh, die biblische Stadt, dem Grabe entsteigen, in dem sie Jahrtausende lang verschüttet lag.