Dürre in Nordamerika seit 2020
Im Sommer 2020 entwickelte sich im Westen, Mittleren Westen und Nordosten der USA eine schwere Dürre. Ähnliche Bedingungen begannen im August 2020 in anderen Staaten, darunter Iowa, Nebraska und bestimmte Teile von Wisconsin und Minnesota. Zur gleichen Zeit herrschte in mehr als 90 % von Utah, Colorado, Nevada und New Mexico eine gewisse Trockenheit, auch in Wyoming, Oregon und Arizona herrschte Trockenheit. Bereits seit 1999 zeichnet sich in Nordamerika eine Dürreperiode ab, die teils natürlichen Ursprungs ist, teils auf den Klimawandel zurückzuführen ist. Beim genauen Zusammenspiel dieser Ursachen gibt es in den Modellen teils noch beträchtliche Unsicherheiten. Die natürlichen Ursachen liegen jedoch in der Pazifikregion, der Klimawandel wirkt sich direkt auf die Schneeschmelze im Frühjahr und dem daraus resultierenden Wassermangel mit stärkerer Verdunstung im Sommer aus.
- ↑ The 2020 Drought Update. Drought.gov, abgerufen am 3. Juni 2021 (englisch).
- ↑ A Third of the U.S. Faces Drought. Earth Observatory, abgerufen am 3. Juni 2021 (englisch).
- ↑ Sven Titz: Die Megadürre im Westen der USA geht bereits ins 22. Jahr – die Ursachen sind teils natürlicher Art, teils menschengemacht. NZZ, 25. September 2021