Bahnstrecke Mannheim–Frankfurt am Main
Koordinaten: 49° 47′ 34,8″ N, 8° 28′ 17,8″ O
| Mannheim Hbf–Frankfurt am Main Stadion | |
|---|---|
| Streckennummer (DB): | 3533 (Gr-Gerau-Dornbg–Groß-Gerau) 3534 (Gr-Gerau-Dornbg–Eichmühle) 3628 (Ffm Stadion–Ffm Stadion Süd) 3658 (Ffm Stadion Süd–Ffm Stadion) 4010 (Mannheim Hbf Ost–Ffm Stadion) 4012 (Mannh-Neckarst–Mannh-Waldhof) |
| Kursbuchstrecke (DB): | 655; ~1970: 551; ~1950: 315a; 1946: 316 1946: 316a (Goddelau-Erfelden –Biblis) ~1941: 275, 275d (Waldhof–Neckarstadt); 1939: 254, 254a (Waldhof–Neckarstadt) |
| Streckenlänge: | 74,8 km |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Streckenklasse: | D4 |
| Stromsystem: | 15 kV 16,7 Hz ~ |
| Streckengeschwindigkeit: | 200 km/h |
| Zugbeeinflussung: | PZB, LZB (bis 2024), ETCS Level 2 (in Bau) |
| Zweigleisigkeit: | (durchgehend) |
Die Bahnstrecke Mannheim–Frankfurt ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn in Baden-Württemberg und Hessen. Sie verläuft von Mannheim über Biblis und Groß-Gerau nach Frankfurt am Main. Sie wird heute oft als Riedbahn bezeichnet, wobei die ursprünglich so genannte Bahnstrecke Darmstadt–Worms nur im Mittelabschnitt mit der heutigen Riedbahn identisch ist.
Im ersten Halbjahr 2024 fuhren im Fernverkehr täglich etwa 60.000 Fahrgäste über die Strecke, im Regionalverkehr etwa 16.000. Vom 15. Juli bis 14. Dezember 2024 war die Strecke für eine Generalsanierung gesperrt. Langfristig sollen der Fernverkehr und ein Teil des Güterverkehrs auf die geplante Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim verlagert werden.
- ↑ Ursprünglich als Bahnhof an der Zufahrtsstrecke zum Bahnhof Mannheim-Neckarstadt unter der Bezeichnung Lucienberg eröffnet und 1905 umbenannt in Mannheim-Luzenberg (Eisenbahndirektion Mainz (Hrsg.): Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz vom 18. März 1905, Nr. 14. Bekanntmachung Nr. 127, S. 87; erneut: Ebd. vom 22. April 1905, Nr. 23. Bekanntmachung Nr. 221, S. 166). Mit der Aufgabe des Bahnhofs Mannheim-Neckarstadt ebenfalls aufgegeben, dann aber mit der westlichen Einführung der Riedbahn nach Mannheim als Haltepunkt erneut eingerichtet.
- ↑ Infrastrukturregister. DB Netz.
- ↑ Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.