Kauf Louisianas

Der Kauf Louisianas (englisch Louisiana Purchase; im Französischen vente de la Louisiane, d. h. Verkauf von Louisiana) war der Kauf von 2.144.476 km² Land, das die USA 1803 von Frankreich erwarben. Der Kaufpreis betrug 15 Millionen US-Dollar oder 80 Millionen französische Franc (7 US-Dollar pro km²). Gemessen an der Kaufkraft entspricht das einem heutigen Wert von circa 315 Millionen US-Dollar oder 147 Dollar pro km².

Verkauft wurde das Gebiet der ehemaligen Kolonie Louisiana, das westlich des Mississippi River lag. Dieses Gebiet ist viel größer als der heutige Staat Louisiana: Es umfasst außer Teilen des heutigen Louisiana auch die heutigen Staaten Arkansas, Missouri, Iowa, Oklahoma, Kansas und Nebraska sowie Teile von Minnesota, North Dakota, South Dakota, Texas, New Mexico, Colorado, Wyoming, Montana, außerdem noch Randgebiete der kanadischen Provinzen Manitoba, Saskatchewan und Alberta.

Der Kauf Louisianas war das größte Grundstücksgeschäft der Geschichte. Das gekaufte Land verdoppelte damals das Territorium der Vereinigten Staaten und macht fast ein Viertel des heutigen Staatsgebiets aus.

  1. Hierfür wurde zunächst der Umrechnungsfaktor zwischen den Jahren 1803 und 2013 benutzt; dieser beträgt 700/45 ≈ 15,6 lt. CONSUMER PRICE INDEX (ESTIMATE) 1800- (Memento vom 3. September 2014 im Internet Archive) (englisch). Dadurch kommt man auf die Werte 234 Millionen US-Dollar bzw. 109 US-Dollar. Ab 2013 wird dann mit der Vorlage:Inflation umgerechnet, wobei auf volle 1.000.000 bzw. 1 US-Dollar gerundet wird. Hierdurch erhält man die endgültige Umrechnung auf Januar 2026.